Langenselbolder und Rodenbacher Jungs entdecken Gießen

Rodenbach
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Vom 31. Mai bis 02. Juni starteten 11 Jungs im Alter von 10-14 Jahren aus Langenselbold und Rodenbach Richtung Gießen, um dort einiges zu erleben.

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Mit dabei waren Timo Kresslein von der Familien- und Jugendförderung Langenselbold, André Keheggi von der Jugendarbeit Rodenbach sowie Heiko Loos vom Jugendbildungswerk des Main-Kinzig-Kreises. Der erste Anlaufpunkt der Gruppe war der „offene Kanal Gießen“. Dort angekommen wurden die Jungs von erfahrenen Medienpädagogen in Empfang genommen und erarbeiteten kurze Videoclips zum Thema „typisch Junge, typisch Mädchen“. Dabei haben sie einen umfangreichen Einblick in die Arbeit eines Filmstudios erhalten und durften selbst filmen, schneiden und vor der Kamera stehen. Danach machte sich die Gruppe auf kurzem Weg zu der nur 100 Meter entfernten Jugendherberge. Nachdem die Zimmer bezogen waren, trafen sich die Jungs zum Abendessen, es wurde gemeinsam gegrillt. Danach wurde der Abend mit einigen spannenden Gruppenübungen abgerundet.

Am zweiten Tag ging es nach dem Frühstück auf eine kurze Wanderung in das Gießener Stadtzentrum. Dort besuchten die Jungs das Mathematikum. Zahlreiche Experimente, die dort selbst ausprobiert werden können, lassen die Mathematik wirkungsvoll erlebbar machen. Im Anschluss kehrten die Teilnehmer bei „Mr. Jones“, einem American-Diner, ein und aßen leckere Burger und Pommes. Danach wanderte die Gruppe zur Jugendherberge zurück und verbrachte den Nachmittag und frühen Abend mit Freizeit, da die Herberge auf dem eigenen Gelände jede Menge Sport und Spiel zu bieten hat. Noch war der Tag jedoch nicht vorüber, am späteren Abend ging es wieder in die Stadt zum Park „Wieseckaue“. Dort wurde an einer Fledermauswanderung teilgenommen. Mit „Fledermausradaren“ ausgestattet wurde dann bei beginnender Dunkelheit Ausschau nach den Tieren gehalten. Die Hochfrequenzempfänger ermöglichten dabei, die Ultraschalllaute der Fledermäuse zu hören und verschiedenen Arten zuzuordnen. Nach einem langen Tag und bei völliger Dunkelheit machten sich die Teilnehmer zurück zu Herberge und zogen sich erschöpft in ihre Zimmer zurück.

Am letzten Tag mussten die Jungs früh aus dem Bett. Direkt nach dem Frühstück wurde das Gepäck verladen und die Zimmer aufgeräumt, denn es ging zum letzten Highlight des diesjährigen Jungenseminars; zur Kartbahn nach Hungen. Bei der Indoor-Kartbahn angekommen, wurden die Jungs in den Ablauf sowie alle Sicherheitsrichtlinien eingewiesen. Danach wurden die Karts von Mitarbeitern erklärt und die Teilnehmer in zwei Gruppen aufgeteilt. Nachdem Sturmhaube und Helm aufgesetzt waren, bestiegen die Jungs die Karts und die erste Gruppe rollte los. Gefahren wurden zwei mal 15 Minuten pro Gruppe im Wechsel. Beim ersten Durchgang noch deutlich verhalten, fassten alle Fahrer Mut und brannten beim zweiten Durchgang deutlich schneller Zeiten in den Asphalt. Leider ging die Zeit beim Kartfahren und dem Jungenseminar viel zu schnell zu Ende und die Teilnehmer machten sich auf den Heimweg. Während der Fahrt überlegte der eine oder andere, wo wohl nächstes Jahr die Freizeit stattfindet und was es alles zu erleben geben wird.

Foto: Die Jungs bei der Leonardo da Vinci Ausstellung im Mathematikum.

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