Von Klimaschutz bis Kitabetreuung

Rodenbach
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Einmal im Monat trifft sich die Senioren-Union Rodenbach mit wechselnden Gesprächspartnern.

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Zum wiederholten Male war jetzt die Hanauer Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der CDU Main-Kinzig, Dr. Katja Leikert, zu Gast. Unter der Moderation des Vorsitzenden der Senioren-Union, Peter Mosler, entspann sich eine muntere Diskussion.

Über das derzeit allgegenwärtige Thema Klimaschutz und die Fridays For Future-Protestbewegung um Greta Thunberg wurde dabei ebenso debattiert, wie über aktuelle Entwicklungen in der Flüchtlingspolitik und das Thema Entbürokratisierung. „Bei der Klimadebatte setzen wir auf eine Beschleunigung des technologischen Fortschritts, um die CO2-Emissionen effektiv zu senken. Wir wollen tatkräftig anpacken, aber ohne Panik zu verbreiten oder eine neue soziale Frage herbeizuführen. Gerade in unserer Pendlerregion wollen wir mit schnelleren Planungen für den öffentlichen Nahverkehr voran kommen. Die Nordmainische S-Bahn sowie den Streckenausbau Hanau – Fulda haben wir bereits deutlich voran gebracht“, so Leikert. „Das neue Planungsbeschleunigungsgesetz wird den Instanzenweg verkürzen, so dass wir in Zukunft gerade in Ballungsgebieten notwendige Infrastruktur schneller bauen können“.

Besonders am Herzen liegt den Senioren eine gute Zukunft für ihre Enkelkinder. Das „Gute-Kita-Gesetz“ und die Frage, welche Betreuungsmodelle den Ansprüchen der Familien am besten gerecht werden, wurde daher ausführlich von allen Seiten beleuchtet. Für Leikert, die auch im Kreistag sitzt, ist es wichtig, dass „Familien alle Möglichkeiten haben sollen, zu wählen, wie sie ihre Kinder betreuen wollen. Zuhause oder in öffentlichen Einrichtungen. Dazu wollen wir sicher stellen, dass auch jede Familie nach ihrem Bedarf ein gutes Betreuungsangebot im Main-Kinzig-Kreis erhält.“ Peter Mosler unterstrich, wie wichtig gerade die Kitas für Kinder aus Flüchtlingsfamilien sind, um ihnen die Integration zu erleichtern.

Auch politische „Dauerbrenner“ wie eine mögliche Wahlrechtsreform und damit verbunden eine Neustrukturierung der Bundestagswahlkreise wurde angesprochen. Hier gab Katja Leikert zu bedenken, dass größere Wahlkreise auch weniger direkten Kontakt zwischen den Abgeordneten und den Bürgerinnen und Bürgern zur Folge hätten. In Zeiten, in denen viele Menschen eine wachsende Distanz zur Politik beklagen, wäre dies aus ihrer Sicht eine bedenkliche Entwicklung. „Ich freue mich immer über die Einladung der Senioren-Union Rodenbach. Eine Volkspartei wie die CDU lebt davon, dass wir konstruktiv miteinander diskutieren. Nur wenn man miteinander im Gespräch bleibt, können wir Dinge zum Positiven hin verändern“, betonte Katja Leikert.

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