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Im Rahmen der Preisgerichtssitzung am vergangenen Mittwoch (24.6.2020) in der Rodenbachhalle wurden zwei erste Preise sowie zwei Anerkennungspreise vergeben. Einen ersten Platz belegten das Büro mvm + starke architekten PartGmbB aus Köln in Zusammenarbeit mit der club L94 Landschaftsarchitekten GmbH, ebenfalls aus Köln, sowie die Just/Burgeff Architekten GmbH aus Frankfurt am Main in Kooperation mit freiraumX Partnerschaft Grothe & Fischer, Frankfurt.

Das im Jahr 1973 errichtete Gebäude der Kindertagesstätte Buchbergstraße ist in hohem Maß sanierungsbedürftig. Aus diesem Grund beabsichtigte die Gemeinde Rodenbach auf diesem und dem benachbarten Grundstück, auf dem sich bisher das Gemeindezentrum der evangelischen Kirchengemeinde befand, das Familienzentrum Rodenbach zu errichten. Nach dem Rückbau des Gemeindezentrums Ende 2019 ist die Gemeinde mit der Bekanntgabe der Preisträger dem Neubau nun einen großen Schritt nähergekommen.

Die neue Kindertagesstätte mit rund 170 Betreuungsplätzen soll sieben Gruppenräume auf zwei Geschossen erhalten, von denen drei als Hortgruppen (Ü6), drei als Kindergartengruppen (Ü3) und eine als Krippengruppe (U3) ausgestattet werden. Neben den zu jedem Gruppenraum angeordneten Intensiv- und Sanitärräumen bietet das Gebäude Platz für alle erforderlichen Funktionsräume, unter anderem einen Mehrzweck-/Turnraum, Küchen mit Nebenräumen, Personal- und Besprechungsräume mit angegliederten Sanitärbereichen sowie Lager- und Technikräume. Des Weiteren sind Räume für die Kindertagespflege vorgesehen.

Der geplante Neubau des Familienzentrums wird, neben einem zentralen teilbaren Gemeinschaftssaal mit Küchenbereich und Sanitär- und Lagerräumen, Platz für unterschiedliche Vereine, Beratungsstellen und den Seniorentreff bieten. Ergänzend werden Erweiterungsflächen für das Rathaus und Wohneinheiten für Hausmeister bzw. Verwalter des Familienzentrums berücksichtigt. Der Bürgermeister Klaus Schejna (SPD) unterstreicht: „Ziel ist es, ein generationsübergreifendes Angebot mit verschiedensten Kursangeboten für Jung und Alt zu schaffen. Außerdem sollen Tagungen und kulturelle Veranstaltungen, aber auch Integrationstreffen zur Förderung eines sozialen Miteinanders ermöglicht werden.“

Insgesamt 17 Büros aus ganz Deutschland beteiligten sich an dem Wettbewerb (Betreuung: Planungsbüro PlanES, Elisabeth Schade, Gießen), um für das rund 5.000 qm große Gelände eine städtebaulich, gestalterisch und funktional gute Lösung zu finden. Neben Gewährleistung von Barrierefreiheit zählte dazu auch die Gestaltung der Außenbereiche zur Schaffung einer städtebaulichen Struktur mit Freiflächen, Sitzbereichen, Spielplatz und einer eventuellen räumlichen Öffnung des Familienzentrums hin zur Adolf-Reichwein-Schule und zum Rathaus sowie die Integration der neuen Kita zur Schaffung eines campusartigen Platzes.

Das Preisgericht, bestehend aus Vertretern der Gemeinde Rodenbach, Bürgermeister Klaus Schejna sowie mehreren Architekten als Fachpreisrichtern, erkannte die Beiträge von AG5 Architekten + Stadtplaner PartGmbB, Darmstadt, mit Götte Landschaftsarchitekten GmbH, Frankfurt/Main, sowie puppendahlarchitektur GmbH, Olfen, mit michellerundschalk GmbH, München, nach eingehender Beratung mit Anerkennungspreisen an. Die beiden Erstplatzierten erhalten jeweils ein Preisgeld von 20.000 Euro [34,5%], die Anerkennungsprämien umfassen jeweils 9.000 Euro [15,5%], jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer.

Die Ausstellung der Arbeiten ist vom 02.07. bis 17.07.2020 im Sitzungssaal des Rathauses Rodenbach zu besichtigen. Aufgrund der Corona-Bestimmungen ist eine telefonische Terminvereinbarung bei Frau Patricia Hofmann unter der Telefonnummer 06184 599-41 erforderlich.

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