Zum nunmehr 5. Mal tritt Klaus Schejna (SPD) zur Bürgermeisterwahl in Rodenbach am 21. Juni diesen Jahres an. Und er bleibt ohne Gegenkandidat, das ist nach Ablauf der Frist für eine Kandidatur inzwischen klar. Für die Sozialdemokraten und ihren Vorsitzenden Jan Lukas stellt dies laut eigenen Angaben gleichwohl eine Herausforderung dar.
“Natürlich ist es immer wieder schön zu sehen, wie bekannt, vernetzt sowie fachlich und persönlich angesehen Klaus Schejna ist”, so Lukas. “Und dies nicht nur in unserer Gemeinde, sondern auch weit darüber hinaus. Andererseits geht es jetzt aber vor allem darum, die Bürgerinnen und Bürger davon zu überzeugen, dass sie auch zur Wahl gehen, wenn die Alternativen fehlen. Ein erfolgreicher Bürgermeister braucht die Unterstützung einer breiten Mehrheit. Diese hat Klaus Schejna zwar bei der letzten Kommunalwahl in diesem Jahr bereits erhalten, aber bei einer reinen Personenwahl ist dies umso wichtiger. Es muss also darum gehen, ihm breiten Rückhalt für eine weitere Amtsperiode zu geben.”
Schejna selbst hat sich in den vergangenen Tagen über die sozialen Medien direkt an die Wählerinnen und Wähler gewandt: „Liebe Rodenbacherinnen und Rodenbacher, Rodenbach ist meine Heimat – und das Bürgermeisteramt ist für mich weit mehr als eine Aufgabe: Es ist meine Berufung. Deshalb trete ich erneut zur Wahl an. Ich bin Klaus Schejna, 57 Jahre alt, Diplom-Verwaltungswirt und seit 24 Jahren Bürgermeister dieser Gemeinde. Ich kenne die Abläufe, die Herausforderungen und vor allem die Menschen hier vor Ort – und genau das ist die Grundlage meiner Arbeit. Für die erneute Nominierung durch die SPD Rodenbach bin ich sehr dankbar. Dieses Vertrauen ist für mich Ansporn und Verpflichtung zugleich. Seit vergangener Woche steht fest, dass ich der einzige Bewerber für diese Wahl bin. Das ist eine besondere Konstellation – und sie ist für mich vor allem Ausdruck von Vertrauen und Stabilität. Ich verstehe sie als klare Rückmeldung: Kontinuität, Erfahrung und Verlässlichkeit haben in Rodenbach einen hohen Stellenwert. Und dafür stehe ich. Ich bin hier aufgewachsen, habe im Rathaus gelernt und meinen beruflichen Weg konsequent in den Dienst dieser Gemeinde gestellt. Vom Einstieg in die Verwaltung bis zum Bürgermeister – das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer tiefen Verbundenheit mit Rodenbach. Mein Anspruch war dabei immer klar: nicht Parteigrenzen, sondern das Wohl der Gemeinde zählen. Ich habe mit allen politischen Gruppierungen zusammengearbeitet – konstruktiv, belastbar und lösungsorientiert. Dass viele Entscheidungen am Ende einstimmig getroffen wurden, zeigt, dass dieser Weg richtig war. Die kommenden Jahre werden uns viel abverlangen. Die finanziellen Spielräume der Kommunen werden enger, gleichzeitig stehen zentrale Projekte an: unsere Kindertagesstätten, die Feuerwehr und die Bula-Halle. Gerade in solchen Zeiten braucht es Erfahrung, ein funktionierendes Netzwerk und die Fähigkeit, kluge Prioritäten zu setzen. Weniger Mittel bedeuten nicht weniger Gestaltung – sondern mehr Vedrantwortung bei der Entscheidungsfindung. Neben den großen Investitionen ist mir der gesellschaftliche Zusammenhalt besonders wichtig. Unsere Vereine, das Ehrenamt, das Miteinander der Generationen und die Integration prägen das Leben in Rodenbach. Das ist kein Nebenschauplatz, sondern das Fundament einer starken Gemeinde. Zu diesen Themen werde ich mich in den kommenden Wochen noch vertiefend äußern und den Dialog suchen. Was mich antreibt, ist unverändert: Verantwortung zu übernehmen für die Menschen in meiner Heimat. Mit Erfahrung, mit klarer Haltung – und mit der Überzeugung, weiterhin einen guten Beitrag leisten zu können. Ich stehe für Verlässlichkeit, für Nähe zu den Menschen und für Entscheidungen, die tragen. Deshalb bitte ich Sie: Gehen Sie zur Wahl und geben Sie mir Ihr Vertrauen."
Jan Lukas, der als Fraktionsvorsitzender seit Jahren eng mit Schejna zusammenarbeitet, ergänzt: „Das Gespräch suchen. Das war schon immer Sache unseres Bürgermeisters. Und so wird er auch dieses Jahr am 1. Mai wieder mit dem Rad unterwegs sein, verschiedene Vereine besuchen und für alle und jedermann Rede und Antwort stehen. Fest auf dem Programm stehen Besuche bei den Kleingärtnern, bei den Pfadfindern an der Klosterruine, beim Hundeverein sowie last but not least bei der TGS an der Bulauhalle. Und am 3. Mai geht es um 11 Uhr gleich weiter mit der Veranstaltung „Demokratie Leben“ in der Rodenbachhalle und um 16.00 Uhr bei den Handballern der TGS, die gegen Griesheim antreten.“
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