Vergangene Woche traf sich Rodenbachs Bürgermeister Klaus Schejna (SPD) mit dem Weinküfermeister Jürgen Lawall an den Rodenbacher Streuobstwiesen.
Vergangene Woche traf sich Rodenbachs Bürgermeister Klaus Schejna (SPD) mit dem Weinküfermeister Jürgen Lawall an den Rodenbacher Streuobstwiesen.
Erfreulicher Grund dafür war die Präsentation seiner neuesten Apfelkreation: dem Rodenbacher Apfelsecco!
Die Äpfel dafür stammen ausschließlich von Streuobstwiesen der Region, deren Merkmal die Vielfalt an alten Apfelsorten ist. Aus diesen Sorten wurde schon bei der Ernte mit großer Sorgfalt eine Auswahl zusammengestellt, die die geschmackliche Qualität des Seccos hervorheben. Streuobstwiesen zählen zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas. Mit ihrem Erhalt werden zahlreiche bedrohte Tier- und Pflanzenarten geschützt. Gleichzeitig sind sie als Naherholungsstätten für die Bürgerinnen und Bürger von großem Wert.
Bürgermeister Schejna setzt sich darum auch als Vorsitzender des Landschaftspflegeverbandes Main-Kinzig gezielt für die Pflege und den Erhalt dieser wertvollen Ressource ein. Neben dem Apfelsaft Goldmarie gewinnt die Marke „natürlich Rodenbach“ mit dem Rodenbacher Apfelsecco einen neuen, starken Partner hinzu. Beide weisen auf erfrischende Weise auf das große, vor allem ehrenamtliche Engagement, für Rodenbacher Streuobstwiesen hin.
Der Kontakt zum Weingut Lawall aus Flonheim-Uffhofen, Rheinhessen, entstand beim Rodenbacher Nussbaumfest, an dem sich das Weingut in „Rosis“ Hof jedes Jahr aktiv beteiligt. Die Naturverbundenheit der Familie Lukas und die Begeisterung Jürgen Lawalls für neue Wege in der Weinbereitung sowie der Rodenbacher Funke auf dem Nussbaumfest brachten die Beteiligten auf die Idee, einen Apfelsecco zu schaffen. Gemeinsam mit der Vogelschutzgruppe Niedergründau und den Streuobstfreunden der Gemeinde Rodenbach wurde das Projekt schließlich umgesetzt. Unterstützung fand Lawall auch in Wilfried Strutt, der seine Erfahrungen beisteuerte und die Äpfel kelterte.
Herausgekommen ist ein feinperliger Secco, der dem französischen Cidre nahekommt. Seine schöne Apfelnote hat er bei der Gärung erhalten und ist mit fünf Prozent Alkohol leicht und fruchtig, ideal für den Sommer. „Selbst unsere Kunden aus England, die selbst in einer Cider-Region leben, lassen sich den Apfelsecco zuschicken“, merkt Lawall stolz an. Erhältlich ist der Apfelsecco im Bürgerbüro der Gemeindeverwaltung, in verschiedenen Geschäften Rodenbachs, wie z.B. bei Wein Strutt, oder direkt beim Weingut Lawall, das seine Kunden in Rodenbach regelmäßig beliefert.
„Ich war schon nach dem ersten Schluck sehr angetan von „unserem“ Rodenbacher Apfelsecco und freue mich, dass diese Spezialität nun von allen Bürgerinnen und Bürgern erworben und probiert werden kann“, so Bürgermeister Schejna.
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