Sternsinger segnen Rathaus und sammeln Spenden

Rodenbach

Eine Gruppe Sternsingern, in bunten Gewändern und funkelnden Kronen, aus Niederrodenbach mit Begleitperson Lucia Aigner besuchten das Rodenbacher Rathaus und überbrachten dort ihre Segenswünsche.

VORSPRUNG - Print ist offline!

sternrodenr1sternrodenr2sternrodenr3sternrodenr4sternrodenr5sternrodenr6Bürgermeister Klaus Schejna und Rathausmitarbeiter hatten sich im Foyer versammelt. „Segen bringen – Segen sein“ Das ist schon seit mehreren Jahren das Motto der Sternsinger auf der ganzen Welt. Dieses Jahr ging es besonders um gesunde Ernährung für Kinder auf den Philippinen und weltweit.

sternrodenr7Bürgermeister Klaus Schejna bedankte sich für die lange Tradition das Rathaus zu besuchen, denn die Segnung des Rathauses komme nicht nur den Menschen zugute, die darin arbeiten, sondern allen Bürgern Rodenbachs, die hier das ganze Jahr ein und aus gehen. Schejna schilderte den Sternsingern von seinem Aufenthalt in Sri Lanka und den Gesprächen mit Kindern und Erwachsenen über deren Lebensbedingungen sowie mögliche Unterstützungen durch spendenbereite Bürger in der Gemeinde Rodenbach und im Landkreis Main-Kinzig. Er dankte vor allem dem Landrat a.D. Karl Eyerkaufer für sein Engagement bei der  „Hilfsaktion Beruwala“ im Südwesten Sri Lankas.

Begleitet von einer Trompeterin stimmten die Sternsinger das Lied „Seht ihr unsern Stern dort stehen“ an. Anschließend schilderten einige Sternsinger  das Alltagsleben der Kinder auf den Philippinen und den Zustand der Kinderarmut in vielen Notstandsgebieten dieser Welt. Sie trugen in kurzen Texten ihre Forderungen zur Verbesserung der Situation vor. Dabei gingen sie auf die diesjährige Aktion im Besonderen ein. Bei der Spendensammlung richteten sie den Blick besonders auf Kinder, die unter Mangel- und Unterernährung leiden, denn weltweit hat jedes vierte Kind nicht genug zu essen oder ist einseitig ernährt. Dieser Mangel hat gravierende Folgen: Die betroffenen Kinder können sich nicht gesund entwickeln und sind anfälliger für Krankheiten.

Jedes dritte Kind unterernährt

Auf den Philippinen ist sogar jedes dritte Kind mangel- oder unterernährt. Viele Menschen auf den Philippinen haben, nach den Schilderungen der Sternsinger, trotz der fruchtbaren Natur und der fischreichen Gewässer, keinen Zugang zu einer ausgewogenen Ernährung. Die Hauptursache dafür ist die verbreitete Armut: Viele Familien ernähren sich ausschließlich von Reis, denn der ist günstig und macht satt. Die Sternsingeraktion stellte Lösungsansätze der Projektpartner auf den Philippinen vor: Fachkundige Betreuung und Begleitung gefährdeter Kinder und Jugendlicher sowie schwangerer Frauen, einem Schulfach Ernährung (dazu gehört auch die Mitarbeit in Schulgärten) oder einer Versorgung durch ausgewogene Mahlzeiten.

Nachdem anschließend die Sammelbüchse herumgereicht wurde, der Segen 20*C+M+B*15 (Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus) an die Eingangstür angebracht  wurde und die Kinder mit ein paar Süßigkeiten für den weiteren Weg ausgestattet waren, zogen die Sternsinger weiter, denn es standen noch Termine im Altenzentrum an.

Foto: Die „Sternsinger“ mit Bürgermeister Klaus Schejna sowie der Begleitperson Lucia Aigner (4.v.l.)  im Rathausfoyer.

Text und Fotos: Anton Hofmann


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