Die Rodenbacher Senioren unternahmen einen Tagesausflug in die „Theaterstadt Meiningen“.
Zuerst stand die Stadtführung in zwei kleineren Gruppen auf dem Programm und nach der Mittagspause die Führung durch das Meininger Theater. Christine Fleiner vom Seniorenbüro der Gemeinde und Reinhard Katzmarzik vom DRK-Ortsverein Rodenbach begleiteten die interessierten Reisegäste. Die An- und Abreise erfolgte auf der A66 in einem modernen Reisebus durch das Kinzigtal, den Bergwinkel und über Fulda Richtung weiter auf Landstraßen zur ehemaligen innerdeutschen Grenze. Hinter Tann in der Rhön konnten die Mitreisenden die Veränderungen in den Dörfern der ehemaligen DDR feststellen und die restaurierten typischen Fachwerkhäuser in der Rhönlandschaft bewundern.
Meiningen wird auch die „Harfenstadt“ genannt, weil sie aus der Vogelperspektive wie eine Harfe aussieht. Der Rundgang begann am Schloss Elisabethenburg, wo die Stadtführerinnen zunächst die Geschichte schilderten, wie z.B. den Wandel vom fränkischen zum sächsischen Besitz bis zu den Verhältnissen nach dem zweiten Weltkrieg und der sowjetischen Besatzungszeit. Die enormen Veränderungen insbesondere auf dem Arbeitsmarkt nach der Wende 1989/1990 wirken heute noch nach, denn nach wie vor pendeln viele Arbeitnehmer in das Rhein-Main-Gebiet. Vorbei am Theatermuseum und dem Stadtarchiv spazierten die Teilnehmer über den doppelten Stadtgraben in Richtung „Englischer Garten“. Sie bekamen das Brahms-Denkmal, die Kammerspiele, Galeria ada und das Meininger Theater zunächst von außen zu sehen. Dann ging es entlang der sogenannten Prachtstraße in die Fußgängerzone in der Meininger Innenstadt über den Wochenmarkt bis zur neugotischen Stadtkirche am Marktplatz.
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Nach der individuell gestalteten Mittagspause trafen sich die Besucher am Südthüringischen Staatstheater, dem „Meininger Theater“, und wurden hinter die Kulissen im „Großen Haus“ geführt. Bei einem kurzen Musikstück am Klavier und dem bekannten Gong zu Beginn der Vorstellungen als Einleitung wurden sie im Orchesterproberaum über den Theaterbetrieb aufgeklärt. Anschließend war die Besichtigung des Innenraums vorgesehen, der wegen laufender Proben leider ausfallen musste. Der Besuch im imposanten Foyer (Siehe Gruppenfoto) und in der Malerwerkstatt sowie einen Blick auf das Bühnenbild entschädigten die Rodenbacher.
Bei einer Kaffepause im Schlosscafe im Obergeschoss zum Abschluss des Tagesausfluges konnten die Gäste die Stadt von oben bestaunen und sich von dem Programm entspannen. Auf einer etwas veränderten Route ging es quer durch die Rhön, mit Blick zur Wasserkuppe, zurück nach Rodenbach.
Foto: Die Rodenbacher Senioren im Foyer vom Großen Haus im Theater in Meiningen.
Foto: Die Rodenbacher Senioren im Innenhof vom Schloss Elisabethenburg in Meiningen.
Text und Fotos: Anton Hofmann
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