Die Gemeinde Rodenbach hat alle Senioren über 70 Lebensjahren zu fröhlichen Weihnachtsfeiern in beiden Ortsteilen eingeladen.
Die Niederrodenbacher treffen sich in der Rodenbachhalle und die Oberrodenbacher im Bürgertreff um ein paar besinnliche Stunden mit Gleichalterigen verbringen zu können. Andreas Betz, der „Amtsleiter für Familie, Senioren und Soziales“ moderierte beide Seniorenweihnachtsfeiern und Anna Maria Rech, die Vorsitzende vom Seniorenbeirat, dankte der Gemeinde und insbesondere den Mitarbeitern im Seniorenbüro für die vorbildliche Unterstützung im laufenden Jahr. Für die Rodenbacher Religionsgemeinschaften sprach Pater James von der Katholischen Kirchengemeinde und Pfarrer Hermann Wolf von der Evangelischen Kirchengemeinde in Nieder- bzw. in Oberrodenbach ein Grußwort.
Bürgermeister Klaus Schejna hielt eine Ansprache an die Senioren und betonte, dass es ein guter Brauch ist, in der Adventszeit zu einer Weihnachtsfeier einzuladen und der Saal sich immer mit zahlreichen älteren Mitbürgern füllt. Der Rathauschef erinnerte kurz vor Heilig Abend an das Weihnachtsgeschehen, an die frohe Botschaft von Christi Geburt. „In Bethlehem ist vor über 2.000 Jahren etwas passiert, das die ganze Welt, die Menschheit und unser Zusammenleben stark beeinflusst hat. Dieses Geschehen ist gerade in diesem Jahr so aktuell wie schon sehr lange nicht mehr. Tag für Tag klopfen Menschen an unsere Tür und bitten um Unterstützung. Krisengebiete, Kämpfe und Kriege auf der ganzen Welt verteilt sorgen für Flüchtlingsströme und damit auch bei uns in Rodenbach für eine Veränderung in unser aller Alltag und Leben.
Bei dieser Veränderung geht es um das menschliche und helfende Miteinander, um Freude und Frieden in unserer oft zerstrittenen und interessenorientierten Welt – im Großen wie im Kleinen. Ein schönes Beispiel für das menschliche und helfende Miteinander ist derzeit die vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit zwischen Vertretern der beiden christlichen Kirchen und der politischen Gemeinde bei der Betreuung der vielen Flüchtlinge und Asylbewerber in Rodenbach. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle bei allen Beteiligten und Unterstützern ganz herzlich bedanken!“
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Der Moderator Betz kündigte die 15 Kindern der Kita Adolf-Reichwein-Straße an und sie tanzten „Rund um Sterne auf Anleitung der Kita Leiterinnen Kerstin Gramann und Christina Naumann sowie Praktikantin Christina Schilling. Ihr Auftritt bekam eine große Aufmerksamkeit beim Publikum. Es folgten die Musiker vom „Rodenbacher Blasorchester“ und sie spielten bekannte Weihnachtslieder.
Als der Vorhang zum wiederholten Mal aufging warteten die Besucher mit Spannung auf die nächste Darbietung. Betz kündigte Florian Briegel, 15 Jahre alt spielte auf dem Klavier bekannte Melodien von Frédéric Chopin und Alexander Skrjabin. Nach einer kurzen Pause saß Heidemarie Erdweg an einem stilechten Wohnzimmertisch auf der Bühne und trug nachdenklich stimmende Weihnachtsgeschichte vor. Erhard Lukas musizierte einige Zitherspiele. Es gelang ihnen zweifelsohne das Publikum auf die Adventszeit einzustimmen. Der Volkschor Niederrodenbach unter Leitung der Dirigentin Jutta Distler rundete das umfangreiche Nachmittagsprogramm mit drei Liedvorträgen in der Rodenbachhalle für die Senioren in Niederrodenbach ab. Die Oberrodenbacher Senioren trafen sich tags darauf im Bürgertreff mit fast gleichem Programm. Sie wurden von Pfarrer Hermann Wolf begrüßt und es sang der Kinderchor unter Leitung von Christel Stolle sowie die Kinder der Kita Purzelbaum unter Leitung der Erzieherinnen Simone Otto, Silvia Kress, Andrea Klemm-Faulstroh hatte ihren Auftritt. Den Abschluss bildeten besondere Gesangsvorträge und zwei Zugaben der Sängervereinigung Oberrodenbach unter Leitung der Dirigentin und Solosängerin Pavlina Georgiev. In beiden Veranstaltungen erfolgte die Verabschiedung durch den Bürgermeister. Klaus Schejna wünschte den Senioren, friedvolle Weihnachtstage und alles Gute für das kommende Jahr und mit dem gemeinsamen Gesang der Senioren: „Stille Nacht, heilige Nacht“ endeten die Senioren-Weihnachtsfeiern der Gemeinde.
Text und Fotos: Anton Hofmann
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