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Sie führt auf einer Strecke von 12,4 Kilometern gleich an zwei ganz unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten vorbei: Der Barbarossaquelle und der Klosterruine St. Wolfgang. Zur Eröffnung der neuen Spur traf sich Susanne Simmler (SPD), Vorsitzende des Zweckverbands Naturpark hessischer Spessart, mit Rodenbachs Bürgermeister Klaus Schejna (SPD) und Fritz Dänner, Geschäftsführer des Naturparks hessischer Spessart, am Portal der Route, unter hohen Bäumen. „Die Route verläuft auf asphaltierten Wegen, was sie ideal für Wanderausflüge mit Kinderwagen oder Menschen macht, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind“, erklärte Susanne Simmler. Der Weg führt durch dichten Spessartwald und ist daher bestens geeignet, um auch an heißen Tagen körperlich aktiv zu sein. „Auf unseren Spessart-Spuren, Spessart-Fährten und dem Spessart-Bogen ist das Wandern ganz ohne Smartphone und Karte möglich“, erläuterte Fritz Dänner. Zusammen mit seinem Team vom Naturpark und erfahrenen Naturparkführern achtet er darauf, dass nach Stürmen herabfallende Äste schnell von den Wegen geräumt werden und auch Markierungen, die von Ausflüglern als Souvenir abgeschraubt und mitgenommen werden, schnell ersetzt werden. „Es steckt viel Arbeit dahinter, damit unsere Spessart-Routen den Ansprüchen gerecht werden, die wir definiert haben. Es sind Premiumwanderwege, die besondere Glücksmomente in der schönen Spessart-Natur ermöglichen sollen“, sagte Susanne Simmler. Mit seinen 12,4 Kilometern gehört die neue Spessart-Spur zu den längeren Strecken, die zum entspannten Spazierwandern einladen. Damit wird das Spazierwandernetz im Spessart immer mehr erweitert, bislang sind rund 20 Routen fertig, die Planungen sehen insgesamt  mehr als 40 dieser Strecken vor.

Wie Bürgermeister Schejna erklärte, hat die Gemeinde an der Barbarossaquelle das Entenhaus instand setzen lassen, nachdem ein Baum darauf gefallen war. Auch die Klappermühle am Bach ist wieder an Ort und Stelle und der Bereich rund um die Quelle wurde aufgeräumt. Von der Ruine des einstigen Klosters St. Wolfgang ist ein Turm übriggeblieben, ein Brunnen und ein kleines Gebäude. Ein Schild informiert die Wandernden über die Ergebnisse einer archäologischen Grabung. Die Strecke verläuft auch am alten Forstamt vorbei, das gerade renoviert wird und bietet Ausblicke auf die Weingärten und die Samendarre, in der Samen von Waldbäumen gewonnen werden und die einzigartig in Hessen ist sowie das Naturschutzgebiet „Niederrodenbacher Steinbrüche“. Die Spessart-Spur kann auch von Fahrradfahrern genutzt werden. Mehr Informationen zu den einzelnen Routen gibt es auf der Internetseite naturpark-hessischer-spessart.de.

Foto: Susanne Simmler, Vorsitzende des Zweckverbands Naturpark hessischer Spessart, gibt im Beisein des Rodenbacher Bürgermeisters Klaus Schejna (links) und Fritz Dänner, Geschäftsführer des Naturparks hessischer Spessart, die neue Spessart-Spur „Niederrodenbach – Barbarossaquelle und Klosterruine“ offiziell zum Spazierwandern frei.

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