Schülerinnen überraschen Senior*innen mit selbstgenähten Stoffherzen

Niederrodenbach
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In liebevoller Handarbeit haben Anna Mösinger und Antonia Fischer gemeinsam mehr als 400 Stoffherzen für das Altenzentrum Rodenbach genäht – also jeweils ein Herz für jede Bewohnerin und jeden Bewohner der Pflegeeinrichtung.

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Die Einrichtungsleiterin des Altenzentrums, Myriam Dehne und die Leitung der Sozialen Betreuung, Vanessa Buono, bedankten sich bei den beiden Schülerinnen für ihr außergewöhnliches Engagement und betonten, dass solche Aktionen, gerade angesichts der aktuellen Besuchsbeschränkungen und Schutzmaßnahmen, von großer Bedeutung für die Bewohner*innen und die Mitarbeiter*innen sind. „Wir bedanken uns ganz herzlich für diese wunderbaren gearbeiteten Stoffherzen und freuen uns, dass es immer wieder Menschen gibt, die unseren Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen, in dieser herausfordernden Zeit, eine Freude machen – und ihnen damit zeigen, dass man an sie denkt.“

Seinen Anfang hat die Aktion vor etwa drei Wochen genommen, als Vanessa Buono einen Anruf einer jungen Dame aus Rodenbach erhielt, die mitteilte dass sie es sich gemeinsam mit ihrer Freundin zur Aufgabe gemacht hat, während der Pandemie etwas Gutes für Menschen tun zu wollen und entschieden haben, Stoffherzen zu nähen. Mösinger und Fischer mobilisierten daraufhin ihre Freude und Familien um Stoffreste zu sammeln, damit sie eine große Menge an Stoffherzen nähen konnten. Zunächst planten sie um die 100 Stück anzufertigen, entwickelten aber so große Freude daran, dass sie immer weiter nähten – vor allem in ihrer Freizeit beschäftigten sie sich mit diesem Projekt, zum Teil nähten sie gemeinsam, zum Teil auch jeder für sich. Anna Mösinger hat sogar erst während des Projektes gelernt zu nähen und hat sich dies von ihrer Freundin beibringen lassen und dabei eine neue kreative Ader für sich entdeckt.

Die beiden Schülerinnen fertigten so mehr als 400 Stoffherzen, so dass jede*r Bewohner*in und Mitarbeiter*in des Altenzentrums Rodenbach jeweils ein Stoffherz bekommt. Mit dieser Spende wollten die beiden Näherinnen „Danke“ sagen, danke an die Menschen, die sich Tag für Tag um die Bewohner*innen in der Pflegeeinrichtung kümmern. „Vor allem möchten wir allen Bewohnern eine kleine Freude in dieser schwierigen Zeit bereiten. Wir möchten die Bewohner und Mitarbeiter des Altenzentrums wissen lassen, dass wir an sie denken und sie durchhalten sollen“, so Fischer. Anna Mösinger (aus Rodenbach) und Antonia Fischer (aus Bruchköbel) sind beide 17 Jahre alt, besuchen die Kaufmännische Schule in Hanau und sind eng miteinander befreundet. Das Altenzentrum ist Mösinger aus ihrer Zeit an der Adolf-Reichwein-Schule bekannt. So hat sie im Rahmen eines generationenübergreifenden Projekts, die Einrichtung bereits in der Vergangenheit öfter besucht.

Foto (von links): Myriam Dehne, Anna Mösinger, Antonia Fischer und Vanessa Buono.

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