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Auf dem Programm standen mehrere Highlights: Stadtführung durch die Altstadt von Eisennach, der Besuch auf der Wartburg und die Wanderung durch die Drachenschlucht sowie eine Kanutour auf der Werra. Die perfekte Organisation hatten, wie in den vergangenen Jahren, Peter Wolf und Friedhelm Löbel, übernommen und große Begeisterung unter den Teilnehmern ausgelöst.

Gleich nach der Ankunft brach die Reisegruppe vom TSV (Turn- und Sportverein Rodenbach e. V.) zu der Kanutour auf. Der Bootsverleiher machte den Teilnehmern die Hoffnung, dass sie den seltenen Eisvogel zu sehen bekommen könnten. Mit routinierten Paddelschlägen glitten die Kanus fast von selbst stromabwärts. Als die Sonne durch die Wolken brach und malerische Felswände vorbeizogen zeigte sich der Fluss von seiner schönsten Seite, woran auch die Abwesenheit des viel gerühmten Eisvogels nichts änderte. In geselliger Runde ließen die TSV ’ler den ersten Tag ausklingen.

Am zweiten Tag standen gleich zwei touristische Highlights auf dem Programm. Erstens der Besuch der Wartburg und zweitens eine Wanderung durch die Drachenschlucht. Leider stand für die Wartburg der gebuchte Führer nicht zur Verfügung, aber ein Audioguide auf den Smartphones ersetzte ihn zur Zufriedenheit der Besucher. Je nach Interesse konnte sich jeder über die Geschichte, die Architektur und wichtige Ereignisse der Burg und ihrer Räumlichkeiten informieren. Der Aufenthalt Luthers auf der Wartburg und seine dortige Übersetzung des Alten und Neuen Testaments ins Deutsche sind recht bekannt. Weniger bekannt ist, dass sich dort die Deutschen Burschenschaften erstmals als einst progressive Vorkämpfer gegen die Fürstenherrschaft versammelten. Noch viel früher trafen sich die bekanntesten Minnesänger, um dem Herrscher zu huldigen, was zum lebensgefährlichen Risiko werden konnte, wenn die Huldigung dem falschen Herrscher galt. Diesbezüglich ist die Menschheit heute – nach Meinung der Reisegäste - noch nicht viel weiter.

Die Wanderung durch die Drachenschlucht begann nach kurzem Bustransfer am anderen Ende der Schlucht an der „Hohen Sonne“ und führte bergab ins Mariental. Der Weg durch die Schlucht übertraf die Erwartungen der Reisegäste. Er schlängelte sich durch moosbewachsene Felswände und enge Spalten, folgte auf Gittern einem Bachlauf und führte durch eine märchenhafte Waldlandschaft, in der man sich die Behausungen von Zwergen, Waldgeistern und Drachen lebhaft vorstellen konnte. Mehr oder weniger erschöpft kehrten die Wanderer in die Pension zu einer kurzen Verschnaufpause zurück, denn am Abend stand noch der Besuch des Gasthauses „Augustiner Bräu“ ebenfalls als Fußmarsch bevor. Bier und Wein nebst deftigen Bayrisch-Thüringischen Gerichten schmeckten ihnen nach der Fülle an Eindrücken und Erlebnissen doppelt gut.

Am Abreisetag trafen sich die Wochenendausflügler in der architektonisch schönen und vor allem blitzsauberen Eingangshalle im Bahnhof Eisenach mit einem Führer zur Stadtbesichtigung. Die Geschichte der Stadt wurde ebenso gewürdigt wie die bedeutenden Persönlichkeiten Luther, Bach und Goethe. Vom einzigen erhaltenen Stadttor führte die Führung durch die Fußgängerzone mit ihren restaurierten Häusern unterschiedlichster Architekturstile zum Markt mit der Georgenkirche, in der Johann Sebastian Bach getauft wurde. Vor der Kirche ging gerade eine Veranstaltung des Johanniter-Ordens zu Ende, deren Mitglieder sich in schwarzen Umhängen mit weißem Johanniter-Kreuz kreisförmig auf dem großen Marktplatz aufgestellt und diesem eine Aura längst vergangener Zeit verliehen hatten. Einer Zeit, in der die Abtrittfrauen (Madame Toilette) ein Ringtuch und die Nasen hochhielten, nicht aus Eitelkeit, sondern der frischen Luft wegen, und in der die Ludowinger von der Wartburg aus über ein Gebiet zwischen Meißen und Marburg herrschten. Ihr Wappentier, der Löwe, findet sich noch heute in den Wappen von Hessen und Thüringen als Symbol gemeinsamer Geschichte und Kultur, in einem Lebens- und Landschaftsraum wiedervereint durch das grüne Band der ehemaligen innerdeutschen Grenze, über das die Männer der TSV-Gymnastikgruppe gegen Mittag wieder westwärts fuhren. Im Restaurant „Sonnenhof“ in Bosserode (Obersuhl) beendeten sie ihre Wochenend-Tour mit dem traditionellen Abschlussessen.

Text und Fotos: Anton Hofmann



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