Tausch- und Verkaufsbörse heimischer Wildsamen und Stauden

Niederrodenbach
Typographie
  • Smaller Small Medium Big Bigger
  • Default Helvetica Segoe Georgia Times

Am 30.04.2022 von 10.00 bis ca. 12.00 Uhr veranstaltet die Gemeinde Rodenbach im Hof des Medientreffs gemeinsam mit den BlühbotschafterInnen des Projektes Main.Kinzig.Blüht.Netz eine Tausch- und Verkaufsbörse heimischer Wildsamen und Stauden.

Ziel der Veranstaltung ist die Vernetzung interessierter Personen und Gartenbesitzer, die ihre Gärten insektenfreundlich gestalten oder heimische Wildpflanzen fördern möchten. Alle Interessierte können Pflanzen und heimisches Saatgut mitbringen und mit anderen Interessierten tauschen. Vor Ort gibt es eine fachkundige Beratung und Betreuung der Aktion durch die BlühbotschafterInnen des Main-Kinzig-Kreises und Landschaftsgärtnerin Andrea Gux. Sie informieren über Standortansprüche der Pflanzen, Bedeutung für die Insekten und Gestaltung von Privatflächen. Rodenbacher Naturschutzorganisationen beraten ebenfalls zum Thema.

Neben der Tauschmöglichkeit können auch Wildstauden und Samen von zertifizierten Betrieben erworben werden. Der Medientreff der Gemeinde wird mit einem Büchertisch zum Thema Naturgarten informieren. Mit „Main.Kinzig.Blüht.Netz“ wird der Insekten- und Naturschutz in den Mittelpunkt gestellt, um zu demonstrieren wie schön und ökologisch wertvoll echte Natur in unserer Region sein kann – und das unterstützen die „Blühbotschafterinnen und Blühbotschafter für die Insektenvielfalt“ ganz aktiv. Neben Nahrung in Form von Nektar oder Pollen zur Blühzeit, bieten diese „wilden“ Flächen den Insekten mit der passenden Pflege das ganze Jahr über Raum zur Fortpflanzung, Entwicklung, Überwinterung und zum Rückzug. Davon profitieren auch alle anderen Tiere, wie Vögel, Igel oder Eidechsen.

Wir können aktiv die Biodiversität im Main-Kinzig-Kreis fördern und eine größere Vielfalt an einheimischen Pflanzen und wildlebenden Insekten ermöglichen. Dabei ist aus ökologischer Sicht darauf zu achten, dass es sich um einheimische Pflanzen handelt. Es heißt also „wilde Blühwiesen“ statt „zahme Grünflächen“ – damit ändert sich der Anblick, aber auch die Pflege. Wildpflanzenwiesen werden in der Regel nur zweimal im Jahr gemäht, Blumensäume dürfen sogar über den Winter stehen bleiben.

Mit dem Säen und Setzen insektenfreundlicher heimischer Wildpflanzen können Gartenbesitzer aktiv gegen das Insektensterben etwas tun.


Anzeige
Anzeige

online werben

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

vogler banner

Anzeige
Anzeige
Anzeige

vogler banner

Online Banner 300x250px MoPo 2