Rodenbach: Stromausfall nach Feuer in Trafohäuschen

Niederrodenbach
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Die Feuerwehr Rodenbach wurde am Sonntagnachmittag gegen 13:30 Uhr zu einer brennenden Trafostation in der Gartenstraße alarmiert. Diese war durch einen technischen Defekt in Brand geraten. Zunächst musste die Anlage von dem Energieversorgungsunternehmen stromlos geschaltet werden. Vorher waren Löscharbeiten an der 20.000 Volt Anlage nicht möglich und das Betreten untersagt.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden die Anwohner von Niederrodenbach über die App hessenWARN (die offizielle Warn-App des Landes Hessen) sowie weitere Warndienste über die Gefahr informiert und angewiesen Fenster und Türen geschlossen zu halten. Das Feuer konnte im Verlauf durch zwei mit Atemschutzgeräten ausgerüstete Trupps mit einem Rohr zunächst eingedämmt und später abgelöscht werden. Im Anschluss wurde die Station durch den Einsatz eines Hochleistungslüfters von Rauch befreit.

Durch den Brand war es in weiten Teilen von Rodenbach und stellenweise in Erlensee sowie Langenselbold zu einem kurzfristigen Stromausfall gekommen. Der Energieversorger konnte diesen zeitnah durch technische Maßnahmen beheben. Lediglich im unmittelbaren Nahbereich dauert der Stromausfall vermutlich noch bis in die Abendstunden an.

Bedingt durch den Stromausfall kam es kurz nach der ersten Alarmierung zu zwei weiteren Einsatzstellen im Ortsgebiet: In der Gelnhäuser Straße steckte eine Person in einem Aufzug fest. Hierzu wurde das LF 16/12 von der Einsatzstelle Gartenstraße entsandt. Die Person konnte jedoch bereits vor Eintreffen befreit werden, sodass hier kein Einsatz der Feuerwehr notwendig war.

Wenig später wurde die Einsatzleitung über einen weiteren Einsatz informiert: Eine Rauchentwicklung aus dem Geldautomaten auf dem Dorfplatz in Oberrodenbach. Die Besatzung des LF 16/12 fuhr auch diese Einsatzstelle an. Vor Ort bestätigte sich die Rauchentwicklung. Es wurde sich gewaltsam Zugang in das Innere des Automaten verschafft. Ein mit Atemschutzgeräten ausgerüsteter Trupp entrauchte den Bereich auf natürlichem Wege und kontrollierte das Innere mit der Wärmebildkamera. Die Einsatzstelle wurde anschließend an die Polizei und den Notdienst des Geldinstitutes übergeben.

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Text und Fotos: Feuerwehr Rodenbach


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