Zusammenarbeit mit Altenzentrum weiter fördern

Niederrodenbach

„Die Zusammenarbeit zwischen dem Altenzentrum und der Gemeinde Rodenbach ist von Beginn an sehr positiv und wird von mir als Bürgermeister weiter zukunftsweisend gestaltet werden“, so das Versprechen von Bürgermeister und SPD-Bürgermeisterkandidat Klaus Schejna gegenüber der Leiterin des Altenzentrums in Rodenbach, Ludmila Knodel, bei einem Informationsaustausch vor Ort.

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zentrum schejnazentrum schejna1Das Treffen begann im „Cafe Zeitreise“, das auch von der Rodenbacher Bevölkerung sehr gut angenommen wird, um den Kontakt mit Angehörigen oder Bekannten in einer entspannten und lockeren Atmosphäre zu pflegen. Ein Austausch zwischen Bürgermeister Schejna und Einrichtungsleiterin Ludmila Knodel findet in regelmäßigen Abständen statt. Ludmila Knodel dankte Klaus Schejna zu Beginn des Gespräches dafür, dass er auch bei Festen und Veranstaltungen der Einrichtung sowie bei Geburtstagen und Jubiläen der Bewohner regelmäßig anwesend sei. „Ich sehe das als Zeichen, dass Sie die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würdigen und ihre Wertschätzung gegenüber den Berufen im Pflegedienstbereich damit zum Ausdruck bringen“, betont Ludmila Knodel.

Darüber hinaus gibt es eine gute Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat und dem Seniorenbüro der Gemeinde Rodenbach. Ludmila Knodel dankte in diesem Zusammenhang dem Seniorenbeirat für die Spenden, die der in der Vergangenheit zur Verfügung gestellt hat und insbesondere für die von allen Besuchern bewunderte Bildtapete in der Cafeteria. Der Seniorenbeirat der Gemeinde ist an den Demenztagen und an verschiedenen Projekten immer aktiv beteiligt.

Um eine Teilnahme der Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtung am aktiven Gemeindeleben zu ermöglichen, werden diese zu den Festen und Veranstaltungen der Gemeinde Rodenbach eingeladen. Ein besonderes Anliegen ist es Bürgermeister Schejna dabei, dass ein Hol- und Bring-Dienst eingerichtet ist, der gut funktioniert. Schejna und Knodel dankten in diesem Zusammenhang dem Engagement der Ehrenamtlichen aus der Gemeinde und auch der Vereine, die ihre Mitglieder, die im Rodenbacher Altenzentrum wohnen, zu Veranstaltungen abholen und wieder zurück bringen. Ansonsten wäre ihnen eine Teilnahme oft gar nicht möglich. Fahrdienste gibt es ebenfalls zu den Gottesdiensten der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden.

Das Altenzentrum selbst bindet mit einem eigenen Stand an verschiedenen Veranstaltungen der Gemeinde Rodenbach, wie z.B. beim Frühlingsfest, die Bevölkerung fest mit ein. Aufgrund der guten Zusammenarbeit und der Unterstützung durch die Mitarbeiter im Rathaus, konnten auch im Demenzbereich der Einrichtung bereits eine Reihe guter Ideen in die Tat umgesetzt werden. So wurden beispielswiese ein Briefkasten oder eine Bushaltestelle im Wohnbereich für demenziell veränderte Menschen eingerichtet. Sorgen bereitet dem Altenzentrum und der Gemeinde allerdings gleichermaßen die bestehende Parkplatznot am und um das Altenzentrum, insbesondere in Spitzenzeiten von Besuchen unter der Woche. Die Kapazität der Parkplätze für Beschäftigte, Besucher, Patienten beim Arztbesuch, Zulieferer sowie die große Zahl auswärtiger Schülerinnen und Schüler im Aus- und Fortbildungsinstitut des Main-Kinzig-Kreises ist nahezu ausgereizt. Für die nähere Zukunft muss dringend eine Lösung gefunden werden.

Die Einrichtungsleiterin Ludmila Knodel präsentierte dem Bürgermeister Klaus Schejna verschiedene Vorschläge, die allerdings noch unter dem Finanzierungsvorbehalt des Trägers, der kreiseigenen Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises gGmbH, stehen. Nach Einschätzung der Gesprächsteilnehmer wären ca. 100 Parkplätze notwendig, deren kurzfristige Schaffung sei allerdings nicht realisierbar. Mit der Hälfte der neu zu schaffenden Parkplätze wäre insbesondere den Schülern und den Tagesgästen außerhalb der Urlaubszeiten geholfen. Die Parkplätze seien zwar nicht öffentlich, würden, zum Ärger der Heimbesucher, aber immer wieder von Pendlergemeinschaften und sogar Lastkraftwagen genutzt. Bürgermeister Klaus Schejna unterstützt in seiner Doppelfunktion als Kreistagsmitglied die Leitung des Altenzentrums bei der möglichst baldigen Lösung des Parkplatzproblems.

Beim anschließenden Rundgang im Altenzentrum erörterten Schejna und Knodel noch einige anstehende Projekte wie z. B. die Betreuung von Demenzkranken in häuslichen Gemeinschaften sowie die Zusammenarbeit mit der ortsansässigen Adolf-Reichwein-Schule zum Thema „Demenzerkrankung von Eltern und Großeltern“. Darüber hinaus laufen bereits die Vorbereitungen von Gemeinde und Altenzentrum für den 3. Rodenbacher Demenztag am 6. November 2014.


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