Durchgeführt wurden inzwischen Untersuchungen an der Wasserfläche, zudem wurde eine Fischbestandserhebung gemacht. Die Kosten tragen laut Schejna zur Hälfte die Eigentümerin und die Gemeinde. „Gemeinsam verfolgen wir das Ziel, zukünftig wieder eine uneingeschränkte Nutzung herbeizuführen. Hier muss allerdings der Aufwand erst beziffert werden und dieser muss auch bezahlbar sein“, seien sich alle Beteiligten einig, dass eine Öffnung des Strandbades im nächsten Jahr nicht sinnvoll ist, da weiterhin hohe Cyano-Konzentrationen zu erwarten seien, so der Rodenbacher Rathauschef. Mit einer Änderung des Fischbesatzes, einer weiteren Erholung der Wasserfläche und einer Maßnahme zur Phosphorbindung könnte das Strandbad dann im Frühjahr 2017 wieder für den Badebetrieb zur Verfügung stehen, „daran arbeiten wir.“ Schejna rechnet zudem damit, dass der im Haushaltsentwurf für 2016 angesetzte Zuschuss in Höhe von 167.000 Euro erheblich reduziert werden kann.
Die Liegewiese hinter dem Festplatz soll allerdings auch bei einer andauernden Schließung des Strandbades nicht brach liegen. Derzeit würden Gespräche laufen, die Fläche „einer kulturellen, gastronomischen Nutzung zuzuführen, ohne den Badebetrieb generell oder den Standplatz für die Ferienspiele zu gefährden.“
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