Rodenbach: Wohnhaus nach Dachstuhlbrand unbewohnbar

Oberrodenbach
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Die Feuerwehr Rodenbach wurde am frühen Samstagmorgen gegen 07:30 Uhr zusammen mit der Drehleiterkomponente der Feuerwehr Langenselbold und dem Rettungsdienst zu einer brennenden Loggia in die Bergstraße alarmiert. Bei Eintreffen waren bereits offene Flammen und eine massive Rauchentwicklung aus dem Dachstuhl eines von zwei zusammenhängenden Mehrfamilienhäusern zu sehen.

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Bis auf eine Person, welche durch die Feuerwehr ins Freie geführt wurde, hatte alle Bewohner das Haus bereits selbstständig verlassen. Das Feuer breitete sich schnell im Dachstuhl aus, weshalb zunächst über die Drehleiter aus Langenselbold eine Riegelstellung zum noch nicht betroffenen Teil des Daches aufgebaut wurde. Im weiteren Einsatzverlauf wurde auch die nachgeforderte Drehleiter der Feuerwehr Freigericht-Somborn in Stellung gebracht. Zudem wurde mit mehreren Atemschutztrupps ein massiver Innenangriff eingeleitet. Zeitweise waren 4 Rohre zeitgleich im Inneren im Einsatz. Zur Unterstützung wurden weitere Atemschutzgeräteträger aus Langenselbold und Somborn, sowie der Abrollbehälter Atemschutz der Feuerwehr Hanau, nachgefordert. Im weiteren Einsatzverlauf wurde das Dach großflächig geöffnet, um immer wieder auflodernde Brandherde abzulöschen und an verborgene Glutnester heranzukommen. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich schwierig und zeitaufwändig. Durch das schnelle und massive Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf das zweite Haus verhindert werden. Die 7 Wohnungen darin sind weiter bewohnbar.

Der Brandschaden selbst konnte auf den Dachstuhl sowie zwei Dachgeschosswohnungen begrenzt werden. Dennoch sind auch die übrigen Wohnungen des Hauses vorübergehend unbewohnbar. Verletzte waren zum Glück nicht zu beklagen. Für alle Personen konnten Unterkunftsmöglichkeiten, ob privat oder durch die Gemeinde Rodenbach, organisiert werden. Die ebenfalls anwesende Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Für eine Verpflegung der Einsatzkräfte mit Kaltgetränken und einem Imbiss sorgte das DRK Rodenbach. Ebenfalls an der Einsatzstelle waren der stellvertretende Kreisbrandinspektor Christian Hinrichs sowie Bürgermeister Klaus Schejna. Rund 70 Einsatzkräfte der verschiedenen Feuerwehren waren bis zu 7 Stunden im Einsatz. Das anschließende Wiederaufrüsten und Reinigen der Fahrzeuge dauerte weitere Stunden an. Während des laufenden Einsatzes wurde ein weiterer Einsatz zu einer dringenden Türöffnung für den Rettungsdienst abgearbeitet.

Text und Fotos: Feuerwehr Rodenbach

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