Friedhof „Schritt für Schritt ein neues Gesicht geben“

Altwiedermus
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Die Ronneburger Sozialdemokraten loben die Tätigkeiten des kommunalen Bauhofes am Friedhof Altwiedermus.

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Die Mitarbeiterin und Mitarbeiter der Gemeinde Ronneburg haben begonnen den Weg entlang der Trauerhalle neu zu gestalten, damit dieser bis zu einer angestrebten Pflasterung in einer würdevollen Optik erscheint und den Verkehrssicherungspflichten entspricht. Hintergrund der Maßnahmen sind die fehlende Entwässerung und das Gefälle. Eine Entwässerungsrinne wurde nun eingebaut. Die Ronneburger SPD Fraktion machte sich von den Arbeiten kürzlich vor Ort ein Bild.

„Der sehr schön gelegene Friedhof Altwiedermus hat zwei Problembereiche. Bei Starkregenereignissen werden die Wege ausgeschwemmt und eine relativ aufwändige Entwässerung an das Kanalnetz konnte aufgrund der fehlenden Finanzkraft der Kommune bisher nicht umgesetzt werden. Beides soll nun geplant und den Gremien vorgelegt werden“, berichtet Thorsten Habermann, Fraktionsvorsitzender der SPD Ronneburg.

Der Friedhof Altwiedermus hatte zudem unter der Dürre des Jahres 2018 gelitten, bei der die Fichtenallee innerhalb eines heißen und trockenen Sommers abgestorben ist. Daher war eine Sicherheitsfällung der Fichten notwendig, die ebenfalls den bestehenden Weg in Mitleidenschaft gezogen hatten. Die Wurzeln der Bäume zerdrückten zudem die Kantensteine der Wegbegrenzung. Hierauf hat der Gemeindevorstand schon reagiert und die Mitarbeiter des Bauhofs beauftragt eine neue Bepflanzung vorzunehmen. Diese wird im Herbst mit Bäumen fortgeführt, die momentan trockenheitsbedingt noch nicht gesetzt werden sollen. „Wir freuen uns, dass mit dem gepressten Bessunger-Kies die Optik des Friedhofes massiv aufgewertet und vereinheitlicht wird. Die Bepflanzung wird langfristig ebenfalls die optische Attraktivität der Grünanlage ergänzen“, freut sich Christoph Schmidt, über die Arbeit der kommunalen MitarbeiterInnen.

„In der letzten Sitzung der Gemeindevertretung haben wir nicht eingesetzte Mittel aus 2018 nach 2019 übertragen, die nun für die weiteren Planungen am Friedhof eingesetzt werden“, erklärt Jürgen Waitz die weitere Vorgehensweise zur Neugestaltung des Friedhofs.

Für die Beratung werden folgende Hauptpunkte vorbereitet: Eine vollständige Pflasterung des Hauptweges inklusive Entwässerung, eine öffentliche Toilette und eine Verschließbarkeit der Trauerhalle. Bürgermeister Hofmann hatte in dem Mitteilungsblatt Ausgabe 03/2018 das komplette Maßnahmenpaket vorgestellt, welches nun für die Beratung der Gremien vorbereitet werden muss. Die kostenträchtigen Maßnahmen sollen dann von der Gemeindevertretung über mehrere Jahre verteilt freigegeben werden, um im Rahmen des begrenzten Haushaltsrahmens der Kommune finanziell leistbar zu sein. „Dieses schöne Stück Land lädt zum Gedenken und Innehalten ein, wir bedanken uns bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die mit Ihren Ideen für die zukünftige Friedhofsplanung vorgesprochen sowie sich und ihre Ideen eingebracht haben“, freut sich Andreas Hofmann, der als Bürgermeister die erforderlichen Maßnahmebestandteile aus den Gremien und der Bürgerschaft zusammen getragen hat.

„Wir werden dafür sorgen, dass der Friedhof Altwiedermus in den nächsten Jahren Zug um Zug an den Standard der anderen beiden Friedhöfe angeglichen und die Möglichkeit zur barrierefreien Begehung zumindest auf den Hauptwegen ermöglicht wird. Dafür möchten wir uns einsetzen“, waren sich die zahlreichen SozialdemokratInnen während der Begehung einig. „Wir danken der Verwaltung und dem Bauhof für die begonnene Neugestaltung und freuen uns auf die Beratung der geplanten Maßnahmen. Der Friedhof wird langfristig Schritt für Schritt ein neues Gesicht und eine verbesserter Funktionalität erhalten“, fasst Thorsten Habermann die Stimmung nach der Begehung zusammen.

Anmerkung der Redaktion:
Die Bepflanzung von Friedhöfen mit Bäumen steigert nicht nur die optische Attraktivität des Friedhofs, sondern zahlt auch auf den ökologischen Ansatz von Friedhöfen ein. Dieser wird seit einigen Jahren präsenter, weshalb das Ökosystem Wald als Beisetzungsort ganzheitlich betrachtet wird und folglich ganzheitliche Bestattungswälder entstehen. Ausführliche Informationen zur der Bestattungsform in Wald können auf der Übersichtsseite von mymoria eingesehen werden.

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