Die SPD-Kandidatinnen für die Kommunalwahl, Anna Möller und Iris Dörr, haben den Schützenverein Altwiedermus besucht – und zeigten sich tief beeindruckt vom lebendigen und engagierten Vereinsleben.
Hinter vergitterten Fenstern und bestens gesicherten Türen erwartete die beiden Kommunalpolitikerinnen laut einer Pressemitteilung der SPD eine freundliche, herzliche Gemeinschaft mit starkem Zusammenhalt und großer Motivation für das Miteinander. „Wir wurden sehr offen empfangen und haben einen transparent geführten Ronneburger Traditionsverein kennengelernt, der mit Herzblut und Gemeinschaft weit über die Grenzen von Ronneburg hinaus aktiv ist“, so Möller.
Der Verein, der im Bundesschießsportverband organisiert ist und bis nach Wiesbaden agiert, kann auf zahlreiche sportliche Erfolge blicken. Trophäen und Pokale im Vereinsheim zeugen von herausragenden Leistungen. Besonders beeindruckt zeigte sich Iris Dörr von der Heterogenität der Mitglieder: „Hier stehen Frauen und Männer Seite an Seite und erzielen gleichermaßen sportlich hervorragende Ergebnisse. Das ist gelebte Gleichberechtigung im Ehrenamt.“ Vereinsmitglied Sebastian Helbig stellte Möller und Dörr die unterschiedlichen Disziplinen des Schießsports vor und erläuterte die Trainings- und Wettkampfbedingungen. Mit knapp 140 aktiven Mitgliedern steht der Verein jedoch auch vor Herausforderungen. Im Mittelpunkt steht dabei das Vereinsheim – zugleich Sportstätte und sozialer Treffpunkt. Um allen ein gemütliches Plätzchen für gesellige Abende sowie optimale Bedingungen für Training und Wettkämpfe zu bieten, sind Betrieb und Instandhaltung der Räumlichkeiten eine große Aufgabe.
Den Ausbau der Vereinsanlage haben die Mitglieder größtenteils in Eigenleistung erbracht und finanziell nahezu allein gestemmt – ein Kraftakt, der aus Sicht der SPD Anerkennung verdient. „Dieses Engagement möchten wir ausdrücklich würdigen und unterstützen“, betonen die beiden Kandidatinnen. Der Verein biete nicht nur vielfältige Schießsportarten für Mitglieder und Interessierte an, sondern sei längst ein unverzichtbarer Treffpunkt für Altwiedermus geworden. Der erste Vorsitzende Steven Schmalzer unterstrich die große Resonanz auf Veranstaltungen unabhängig vom Schießsport: Wöchentliche Treffen, Gesellschaftsspiele, Spanferkelgrillfeste oder Flohmärkte seien stets gut besucht und ein zentraler Treffpunkt für Bürgerinnen und Bürger – auch über die Ortsgrenzen hinaus.
Ein besonderes Anliegen des Vorstandes ist die Nachwuchsförderung. Besonders stark nachgefragt werde das Bogenschießen und aufgrund der wachsenden Mitgliederzahl jugendlicher Schützen sowie der ebenfalls stark zunehmenden Anzahl an Gastschützen werde eine Erweiterung der Räumlichkeiten erforderlich, die erneut nahezu vollständig in Eigenleistung errichtet werden soll. Hier wünscht sich der Verein eine bessere Unterstützung, insbesondere durch die Kommunalpolitik, die es ermöglichen würde, auch auf Kreis- und Landesebene eine Förderung zu erhalten.
Nach einem intensiven und sehr konstruktiven Austausch mit vielen positiven Eindrücken versicherten Anna Möller und Iris Dörr, sich für die Anliegen des Vereins einsetzen zu wollen. „Vereine wie der Schützenverein Altwiedermus sind das Rückgrat unserer Gemeinschaft. Dieses Engagement verdient politische Unterstützung und verlässliche Rahmenbedingungen“, so die beiden abschließend.
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