Stellplatzsatzung, Flächennutzungsplan und neues Wohngebiet

Ronneburg
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Am Montag, den 29.04.2019, tagt der Bau-, Umwelt- Verkehrsausschuss der Gemeinde Ronneburg, ab 20:00 Uhr im Rathaus-Sitzungssaal.

Zur Beratung hat der Gemeindevorstand folgende Punkte bei der Ausschussvorsitzenden Ingrid Schäfer (SPD) angemeldet:

Nach dem die Hessische Bauordnung im Jahr 2018 die Möglichkeit von Fahrrad-Stellplätzen neu gefasst hat, sind auch die kommunalen Satzungen anzupassen und es ist zu entscheiden, ob Fahrradstellplätze nun auch KFZ-Stellplätze ersetzen können. „Der Gemeindevorstand hat diesen Sachverhalt beraten und schlägt die Beibehaltung der Modalitäten der bisherigen Stellplatzsatzung vor, die eine Ersetzung nicht vorsieht, sondern Fahrradstellplätze separat handhabt“, berichtet Bürgermeister Andreas Hofmann die Sichtweise des Gemeindevorstands. In der Sitzung am 29.04.2019 sollen die Ausschussmitglieder in den Sachverhalt eingeführt werden.

Nächster Tagesordnungspunkt ist der Flächennutzungsplan in zweifacher Weise. Im ersten Teil des Tagesordnungspunktes soll beraten werden, welche Änderungen die Gemeinde Ronneburg zur Überarbeitung des Flächennutzungsplanes vorschlägt. Hierzu werden den Ausschussmitgliedern Vorschläge, Änderungen und Korrekturen am bestehenden Flächennutzungsplan vorgestellt, die natürlich auch eine Debatte anstoßen, wie und in welcher Form Ronneburg in seiner Bauleitplanung zukünftig verfährt. „Wir müssen gemeinsam mit den Gremien den „in die Jahre“ gekommen Flächennutzungsplan und die damit vorgesehene Bauleitplanung beraten. Ziel ist Ronneburg weiterhin als eine Kommune mit kompakten Ortsteilen weiterzuentwickeln und Chancen für die Zukunft zu eröffnen. Mir ist eine moderate Entwicklung neuer Wohnbebauung wichtig, genauso wie die langfristige Erreichung eines Gewerbegebietes an der „alten Rennbahn“, um auch für Ronneburgs Gemeindehaushalt etwas mehr Gewerbesteuer-Einnahmen zu erreichen. Hierfür wollen wir mit den Gremien Vorschläge beraten und gemeinsam die wichtige Arbeitsgrundlage „Flächennutzungsplan“ auf unsere Bedürfnisse für die kommenden Jahrzehnte anpassen“, leitet Bürgermeister Hofmann die anstehende Debatte ein.

Im zweiten Teil wird eine konkrete Änderung vorgeschlagen, dabei handelt es sich um die Erweiterung einer Fläche für Wohnbedarf im Ortsteil Altwiedermus „Am Reuterspfad“. Diese Fläche wird nun seit mehr als einem Jahrzehnt für eine Eigenbedarfsentwicklung der Kommune favorisiert. Daher sollen nun auch die Mitglieder des Bau-, Umwelt- Verkehrsausschusses den Aufstellungsbeschluss des Wohngebietes beraten. „Die Fläche - Am Reuterspfad“ – hat für eine Wohnbebauung verschiedene Vorteile, wie ein geringes Gefälle im Vergleich zu anderen Stellen in der Gemarkung und den Ortsteilen. Weiterhin besticht das potentielle Baugebiet mit einem sagenhaften Burgblick und im Rücken mit dem Waldrand in Richtung Eckartshausen. Hohe Bandbreite für schnelles Internet ist mit einem nahen Einspeisepunkt ebenfalls verfügbar, so dass die Vermarktbarkeit des bis zu 25 Wohneinheiten fassenden Baugebietes mit einer hohen Lebensqualität als sehr vorteilhaft gesehen werden“, erläutert der Bürgermeister die Hintergründe dieser Vorgehensweise, für die die Gremien bereits vor ca. 15 Jahren in der Bauleitplanung und im Flächennutzungsplan die grundlegenden Schritte unternommen haben.

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