Windkraftpläne an der Ronneburg vom Tisch

Ronneburg
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"Gute Nachrichten bezüglich der Windkraftvorrangflächen, die an und um die Ronneburger Gemarkungsgrenzen gezeichnet worden waren", heißt es zu Beginn einer Pressemitteilung aus dem Ronneburger Rathaus. Die Flächen auf der Seite des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain mit der Nummer 5301 und 5302, die Ronneburg massiv betroffen hätten, seien dem "Ausschlussraum" zugeordnet worden, "dies bedeutet, gestrichen worden".

Die Verbandskammer des Regionalverbandes habe das Paket "Teilplan Erneuerbare Energien (TPEE)" mit seinen Ergebnissen der letzten Stellungnahmen beraten. Die Ergebnisse, welche den Kammermitgliedern vorgelegt worden seien, seien für die Flächen an der Ronneburg eindeutig gewesen: "Wegen Artenschutz sind die Flächen dem Ausschlussraum zu zuordnen."

„Wir sind zuversichtlich, dass das gleiche Schicksal die Flächen auf Büdinger (475) und Gründauer Gemarkung (914) in der Regionalversammlung des Regierungspräsidiums treffen wird. Abschließend wird nach einer letztmaligen Offenlage der TPEE im Mai 2021 verabschiedet“, erklärt Bürgermeister Andreas Hofmann (SPD) zuversichtlich. „Damit wäre die Umzingelung der drei Ronneburger Ortsteile abgewehrt und unser Landschaftsbild mit seiner Kulturlandschaft und Wald unberührt. Ganz zu schweigen von der Beeinträchtigung der Burg Ronneburg mit seiner Sichtbeziehung und ihrer Bedeutung für den Denkmalschutz“, erklärt Hofmann. „Wir sind dankbar für alle Beteiligten, die an dieser Arbeit und dem Ergebnis mitgewirkt haben. Die neuste Entwicklung, Ronneburg zur 'bedeutsame Landschaft' zu erklären, trägt dieser Frage ebenfalls Rechnung“, so Hofmann weiter.

„Wir Ronneburger werden unsere Aktivitäten für den Klimaschutz in anderen und mehr akzeptierten Technologien suchen. Von der LED (Straßen-)beleuchtung über den Einsatz von Photovoltaik können wir auf eine beachtliche Quote bei der Energieerzeugung erneuerbarer Energien verweisen und werden diese Felder weiter bearbeiten“, strebt der Bürgermeister weitere Aktivitäten an und verweist auf bisher umgesetztes. In Ronneburg seien 2018 der benötigten Energie 31 Prozent vor Ort erzeugt worden. Diese seien zu circa 51 Prozent aus kommunaler und privater Photovoltaik-Erzeugung und der andere Teil von circa 49 Prozent aus einer Biogasanlage gewonnen worden. "Dieser Anteil könnte sogar deutlich steigen, wenn der Betrieb seine weitere Turbine nutzen könnte. In Ronneburg wurden 2018 insgesamt 9.628.545 kWh verbraucht und davon 3.190.645 kWh durch erneuerbare Energien erzeugt. Dies ist doch sehr beachtlich und daran möchten wir weiter arbeiten“, erklärt Bürgermeister Andreas Hofmann abschließend.

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