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In diesem Zusammenhang möchte Bürgermeister Andreas Hofmann (SPD) den Beitritt zum Bündnis „Hessen aktiv: Klima-Kommunen“ prüfen, um Fördermittel akquirieren zu können. Wieder sind die Zahlen von großem Interesse, um Rückschlüsse auf klimaschonende kommunale sowie private Energieverbräuche zu ziehen. So ist die Energiemengenbilanz eine klare Motivation für alle Seiten, da ersichtlich ist, dass Ronneburger Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeiten zum Strom sparen ausschöpfen und erneuerbare Energien nutzen.

So wurden 2018 noch 9.638.645 kWh Strom in Ronneburg verbraucht. In 2019 entwickelte sich der Stromverbrauch weiter rückläufig auf 9.351.854 kWh. „Es ist bemerkenswert, dass in Ronneburg der Stromverbrauch anhaltend rückläufig ist. Zur Erinnerung, im Jahre 2013 lag der Stromverbrauch noch bei 10.718.881 kWh. Offenbar greifen die kommunalen und privaten Energiesparmaßnahmen“, berichtet Bürgermeister Hofmann nach Lektüre der neuen Statistik für das Jahr 2019.

Auch auf Ronneburger Gemarkung wird mit Hilfe erneuerbarer Energien Strom erzeugt. So wurden in den Jahren 2017 2.932.378 kWh, 2018 3.190.645 kWh und 2019 3.061.017 kWh erzeugt. „Auch wenn es im Jahr 2019 einen leichten Rückgang bei der Stromerzeugung gegeben hat, so pendeln wir doch bei der Stromerzeugung um 3 Mio kWh, was sehr positiv zu bewerten ist. Ebenfalls ist festzustellen, dass die Zahl der Anlagen zur Energieerzeugung leicht gestiegen ist: 2017 113 Anlagen, 2018 117 Anlagen und 2019 nun auf 130 Anlagen“, erläutert der Bürgermeister erfreut über die Entwicklung.

Die Menge des in Ronneburg erzeugten Stromes könnte sogar noch besser ausfallen, wenn eine weitere Anlage zur Energieerzeugung genutzt werden dürfe. „Gegenwärtig liegt der Anteil erneuerbarer Energien in Ronneburg bei 32,7 % der gesamt Energieverbrauches. Dürfte ein Biogasbetreiber eine weitere Erzeugungsanlage nutzen, wäre der Erzeugungsanteil erneuerbarer Energien sogar weit über 40% in Ronneburg. Momentan setzt sich die Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien in Ronneburg zu 54,8% Photovoltaik und 45,2 % Biomasse zusammen“, erläutert der Bürgermeister.

„Wir werden auch weiterhin Möglichkeiten nutzen energiesparende Maßnahmen umzusetzen, um klimaschonend zu agieren. Auch werden wir weiterhin Informationsveranstaltungen motivieren, um interessante Modelle für die Bürgerschaft vorstellen zu lassen, wie wir es zuletzt mit der Photovoltaik-Nutzung mit neuer Speichertechnik durch einen regionalen Anbieter gezeigt haben. Für die Bürgerinnen und Bürger verfügen wir mit dem Energieforum über einen kleinen Beitrag zur Förderung energiesparender Haushaltsgeräte“, fasst Bürgermeister Andreas Hofmann zusammen.

Doch damit nicht genug, so plant Bürgermeister Andreas Hofmann die Beratung des Beitritts zum Landesprogramm -Bündnis „Hessen aktiv: Klima-Kommunen“-. „Wir möchten mit den Mandatsträgern prüfen, in welcher Form wir das Landesprogramm nutzen können. Hierzu werden wir im Jahr 2021 eine Ausschussberatung mit Vorstellung der Fördermöglichkeiten und der Vorgehensweise anberaumen, um für Klima- und ressourcenschonende Maßnahmen entsprechende Fördermittel zu erhalten“, so der Bürgermeister abschließend. Auch für die Zukunft sollen Maßnahmen gefunden werden, wie die Kommune CO2-Emmissionen einspart oder eine Klimaneutralität erreicht werden kann.

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