„Kann man die essen? Wie heißt der Pilz? Ist der giftig?“ sind einige Fragen, welche die Kinder in ihrem Alltag im Wald beschäftigen. Auch auf dem Gelände bei den Gruppenhütten finden die Kinder immer wieder Pilze, welche dann vorsichtig von den Erzieherinnen entfernt werden. Aus einem einfachen Grund: „Wir kennen uns mit Pilzen nicht gut aus, also gehen wir lieber auf Nummer sicher und fassen keine Pilze an!“

Was ein Glück wir doch hatten, dass die Erzieherinnen Jennifer Schilling und Stefanie Haupt in ihrer Pause beim Waldspaziergang jemanden kennenlernten, die sich mit Pilzen aller Art auskennen. Sie boten an, uns einmal zu besuchen und mit uns gemeinsam die Heimischen Pilze durchzusehen. Anfang November kamen Silvia und Bernd Wennel in den Waldkindergarten zu den Purzelbäumen und Tausendfüßlern. Sie waren am Wochenende extra auf der Suche nach Pilzen gewesen, um sie den Kindern gleich zeigen zu können. Es gab zwei Körbe voll Pilze, einer wurde gefüllt mit giftigen oder ungenießbaren Pilzen und der zweite war der mit den ungefährlichen essbaren Pilzen. Interessant war, dass die meisten NICHT- giftigen Pilze einen giftigen Zwilling haben konnten. Nur einige wenige Merkmale ließen den Unterschied erkennen.

Die Kinder waren begeistert dabei und betrachteten die Pilze und ihre Unterschiede genau. Der ein oder andere Pilz hatte für die Kinder ein Wiedererkennungsmal z.B. der Fliegenpilz wurde von allen Kindern erkannt. Lustig, aber auch ekelig, war der „Pups-Pilz“, dieser ist giftig und stößt Staub aus, wenn man auf ihn tritt. Manche Pilze rochen angenehm und bei manchen hielten sich die Kinder auch mal die Nasen zu. Auf dem mitgebrachten und gespendeten Plakat über die Pilze konnten die Kinder anhand von kleinen Monstern, die neben das Bild geklebt waren, erkennen, welche Pilze giftig sind und welche nicht. Sie löcherten Silvia mit Fragen und auch die Erwachsenen wollten am liebsten noch einige Tipps zum heimischen Verzehr in der eigenen Küche kennenlernen. Schnell war der Vormittag vorbei und wir mussten uns leider schon wieder verabschieden.

"Im Frühjahr könnten wir das Team schon wieder sehen, denn sie kennen sich auch super mit den heimischen Insekten im Wald aus und freuen sich darauf, gemeinsam mit uns diese kennenzulernen. Wir bedanken uns herzlich für diesen aufschlussreichen Tag und die tollen Pilze, die wir uns ansehen durften. Für die Kinder gilt in Zukunft noch immer „Bitte NICHT anfassen!“ -könnte ja doch der giftige Zwilling gewesen sein. Wir gehen nun mit offenen Augen durch den Wald und suchen die Pilze, die uns von diesem Tag in Erinnerung geblieben sind", heißt es aus der Kita.

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