Ronneburger Schulgarten: Lernen für das Leben

Von links: Johanna Scheller (1. Vorsitzende OGV Ronneburg), Christian Dietzel (SPD-Bürgermeisterkandidat), Rouven Kötter (1. Beigeordneter Regionalverband FrankfurtRheinMain).

Ronneburg
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Das Gartenprojekt des Schul- und Lehrgartens in Ronneburg besteht seit über 20 Jahren und hat vielen jungen Menschen die Natur nähergebracht.

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Der Ronneburger SPD-Bürgermeisterkandidat Christian Dietzel und der Erste Beigeordnete des Regionalverbandes Frankfurt Rhein Main, Rouven Kötter (SPD), besuchten unlängst den Schulgarten und erhielten eine fachkundige Führung durch die erste Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins Johanna Scheller.

Bereits Grundschulkinder führen hier das Gärtnern mit den eigenen Händen aus – den Boden berühren, mit allen Sinnen Erfahrungen sammeln: fühlen, beobachten, lauschen, schmecken – kurz, die Natur im Laufe der Jahreszeiten erleben. - Dietzel und Kötter zeigten sich beeindruckt und begeistert von diesem so nachhaltigen Projekt. Beim Rundgang durch das ca. 600 Quadratmeter umfassende Areal besichtigten sie ein Kräuterschachbrett, das Insektenhotel, Obstbäume, Beerensträucher, Beete mit Kartoffeln, Gemüsepflänzchen, Erdbeeren und Tomatenpflanzen, die oft auch von Bürgern gespendet werden. Die Vielfalt der grünen Oase hinter dem Rathaus in Ronneburg wird noch ergänzt durch Kompostkästen und Wassertanks für Regenwasser und einen Teich, in welchem Fische, Frösche und Molche zu beobachten sind. Des Weiteren gibt es eine Ruhebank und einen Rundpavillon, in dem die jungen Gärtnerinnen und Gärtner nach der Arbeit der Garten-AG mit ihrer Lehrerin Christiane Morell-Rother die Ernte verzehren und dabei die durchgeführten Arbeiten besprechen, wie säen, pflegen und ernten besprechen. Den Kindern werden bei der Gartenarbeit nicht nur die ökologischen Prozesse deutlich, sondern sie lernen auch, wie viel Zeit und Arbeit in der Produktion von Obst und Gemüse stecken. Teamwork, Engagement und Verantwortungsbereitschaft werden in diesem Gemeinschaftsprojekt schon früh geschult, stellt Christian Dietzel fest.- Der Schulgarten erfüllt in hohem Maße den Anspruch an ganzheitliches und effektives Lernen. Daher besteht auch in der Bevölkerung eine hohe Akzeptanz, wie Johanna Scheller den beiden Kommunalpolitikern erläutert und die Unterstützung der Gemeinde Ronneburg – die unter Bürgermeister Friedhelm Kleine in 2003 Mitbegründer war - ist seitdem unverändert vorhanden. Die Kommune stellt das Gelände sowie eine Garage für alle Gartengeräte zur Verfügung und unterstützt mit der Übernahme der Wasser- und Stromkosten. Auch der OGV hilft vielfach durch „Manpower“ mit. Insgesamt werden beim Schulgartenprojekt die Ziele von Natur- und Umweltschutz pädagogisch erfasst und aktiv erlernt. - In den kommenden Jahren müssen in den Kommunen viele Projekte in den Handlungsfeldern zur Klimaanpassung und zum Klima- und Naturschutz umgesetzt werden. Es sind im „Aktionsplan“ der Gemeinde Ronneburg zahlreiche Projekte festgelegt, die angegangen werden müssen, so Dietzel.

„Das wichtige Verständnis für das Zusammenspiel von Klima und Natur wird bei den Kindern im Schulgarten schon in jungen Jahren gelegt und das Gartenprojekt ist ein besonderer Teil des ehrenamtlichen Miteinanders in Ronneburg“- so sind sich Dietzel und Kötter einig.

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Von links: Johanna Scheller (1. Vorsitzende OGV Ronneburg), Christian Dietzel (SPD-Bürgermeisterkandidat), Rouven Kötter (1. Beigeordneter Regionalverband FrankfurtRheinMain).


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