Finkernagel kritisiert Windkraftpläne der Hammersbacher SPD

Ronneburg
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"Unter einer guten Nachbarschaft stelle ich mir etwas anderes vor", kommentiert die Ronneburger CDU-Bürgermeisterkandidatin Bianca Finkernagel den Vorstoß der Hammersbacher SPD, bei der Prüfung der gemeindeeigenen Windkraftpotenziale auch Waldflächen im Hammersbacher Wald miteinzubeziehen.

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Einen entsprechenden Änderungsantrag hatten die Sozialdemokraten in der Hammersbacher Gemeindevertretung eingebracht; der Ursprungsantrag der Koalition aus CDU und Bündnis90/Die Grünen hatte die Waldflächen hingegen ausdrücklich von der Prüfung ausgenommen. 

"Für die Nachbargemeinde Ronneburg hätte ein möglicher Bau von Windkraftanlagen im Hammersbacher Forst zur Folge, dass auch Windräder in der Sichtachse im Ronneburger Hügelland möglich wären. Den Ronneburger Nachbarn einfach Windräder vor die Nase setzen zu wollen - zumal sich die Gemeinde Ronneburg aus guten Gründen gegen den Bau von eigenen Anlagen entschieden hat - finde ich nicht fair und keinen guten Stil", kommentiert Finkernagel. Sie appelliert daher eindringlich an die Hammersbacher SPD, ihren Änderungsantrag zu überdenken. Aktuell liegt dieser - ebenso wie der Ursprungsantrag -  zur weiteren Beratung im zuständigen Ausschuss.

 


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