SPD will Gemeindevorstand und Gemeindevertretung verkleinern

Ronneburg

Zur nächsten Sitzung der Gemeindevertretung am Donnerstag, 13. März 2025, bringt die SPD zwei wichtige Anträge ein, die sowohl die Vergangenheit würdigen als auch die Zukunft der Gemeinde mitgestalten sollen.

Thermo Sun

Ein Antrag betrifft die Namensgebung der Mehrzweckhalle im Ortsteil Hüttengesäß. Die Sozialdemokraten schlagen vor, die Halle nach Ehrenbürgermeister Friedhelm Kleine zu benennen. "Friedhelm Kleine war der erste Bürgermeister der nach der Gebietsreform neu gegründeten Gemeinde Ronneburg und führte die Gemeinde über 30 Jahre. Besonders am Herzen lag ihm der Neubau der Mehrzweckhalle, die 1980/81 fertiggestellt wurde, und für dessen Bau er sich maßgeblich für die Gemeinde einsetzte", so die SPD.

Mit dem zweiten Antrag setzen sich die Sozialdemokraten dafür ein, die Anzahl der Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter sowie die Anzahl der ehrenamtlichen Mitglieder des Gemeindevorstandes zu reduzieren: "Trotz der wichtigen Entscheidungen, die in beiden Gremien getroffen werden, gestaltet es sich leider zunehmend schwierig, Bürgerinnen und Bürger für diese Ehrenämter zu gewinnen. Daher schlägt die SPD-Fraktion vor, die Anzahl der Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter von 17 auf 15 und die ehrenamtlichen Mitglieder von 6 auf 4 zu verringern. Die SPD Ronneburg bedauert diese Entwicklung außerordentlich, da aus unserer Sicht nur eine gewisse Meinungsvielfalt in den Gremien letztlich auch zu guten Entscheidungen für die Gemeinde Ronneburg führen kann. Dennoch sehen wir derzeit keine Alternative mehr zu einer Verkleinerung von Gemeindevertretung und Gemeindevorstand."

 


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