„Wir müssen die Aufenthaltsqualität in Schlüchtern erhöhen“

Schlüchtern
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Der Schlüchterner Gewerbeverein WITO hat bei der Jahreshauptversammlung im Gebäude der Feuerwehr Schlüchtern nicht nur den kompletten Vorstand wiedergewählt, sondern auch gleich noch einige Gedanken über die Zukunft Schlüchterns geäußert — und den Mitgliedern mitgeteilt, was es deshalb jetzt zu tun gilt.

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Axel Ruppert, alter und neuer Vorsitzender des WITO, blickte zurück, aber vor allem nach vorne: „In Schlüchtern passiert so viel. Große Dinge stehen bevor, sei es die Planung des Langer-Areals, der Neubau der Kreissparkasse oder die Umgestaltung des Stadtplatzes. Wir werden diesen Prozess aktiv begleiten und mitgestalten. Natürlich wollen und müssen wir als Gewerbetreibende unsere Interessen hier vortragen und einbringen.“ Kommunikation sei dabei das A und O, untereinander sowie nach außen. „Es ist wichtig klarzumachen, dass es hier während der gesamten Veränderungsphase keinen Stillstand geben wird, sondern es kontinuierlich weiter geht.“ Dazu müsse man die Öffentlichkeit, die Kunden und Gäste regelmäßig informieren und auf dem Laufenden halten.

Ruppert lobte in diesem Zusammenhang ausdrücklich die städtischen Veranstaltungen wie „Frag doch mal die Stadt“ oder die Baustellenstammtische. „Wie Schlüchtern in Zukunft aussieht, kann man nicht prophezeien. Aber sicher ist: Der ländliche Raum als Wohnstandort wird immer attraktiver. Deshalb müssen wir die richtigen Lösungen finden und die Aufenthaltsqualität in Schlüchtern erhöhen.“ Da seien auch sämtliche WITO-Mitglieder in der Pflicht sich einzubringen, betonte Ruppert. Ein wichtiger Baustein dazu sei aber auch die Parkplatzsituation, die laut einiger Mitglieder in der Innenstadt alles andere als zufriedenstellend sei. Heike Ries-Rudolf von Möbelhaus Rudolf sagte: „Gerade bei den neuen Projekten sollte unbedingt auch diese Problematik bedacht werden.“

Thomas Rau als städtischer Vertreter stimmte zu: „Die schwierige Parkplatzsituation ist auch uns im Rathaus bewusst. Wir wollen und werden das angehen.“ Rau verschaffte außerdem einen kurzen Überblick über die vielfältigen städtischen Projekte wie die Gestaltung des Langer-Areals, des Neubaugebiets Brunkenberg, den Kauf der Synagoge und des Rabbinerhauses sowie des Outdoor-Parcours am Sandgarten.

Die Wiederwahl des Vorstands sowie der Beisitzer unter der Leitung von Nico Bensing war reine Formsache, die Mitglieder sind mit ihrer Führung offensichtlich zufrieden. Der neue alte Vorstand besteht aus: Axel Ruppert, Andrea Hilgert, Wolfgang Stehling, Daniela Busch und Matthias Möller. Fachbereichsleiter im erweiterten Vorstand sind Thomas Krick für den Bereich Gesundheit, Gerd Neumann (Kultur/Tourismus), Markus Deberle (Industrie/Gewerbe) und Andreas Heil (Handel). Für den Bereich Handwerk sucht der WITO noch einen Beisitzer.

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