Möglichkeit für ein Pop-Up-Kino in Regie des KuKi

Schlüchtern
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Die Zukunft des KuKi in Schlüchtern war eines der zentralen Themen der gemeinsamen Sitzung von Freien Wählern Main-Kinzig (FW) und dem BürgerBewegung Bergwinkel (BBB).

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Vertreter beider Fraktionen trafen sich am vergangenen Freitag in Schlüchtern um über einen dem Kreistag des Main-Kinzig-Kreises zur Beratung vorliegenden Antrag zu reden. Sowohl die Freien Wähler wie auch die BürgerBewegung stellen fest, dass das KuKi mit seinen Veranstaltungen ein wesentlicher Teil des kulturellen Lebens der Stadt Schlüchtern darstellt. Der BBB-Fraktionsvorsitzende Hans-Konrad Neuroth sowie Magistratsmitglied Sylke Schröder berichteten von den Bemühungen der Stadt Schlüchtern, geeignete Räumlichkeiten für das KuKi und deren Veranstaltungen zu finden. Beide Mandatsträger verwiesen auf die anlaufenden Planungen in der Stadthalle Schlüchtern die Möglichkeit für ein Pop-Up-Kino in Regie des KuKi zu schaffen.

Die beiden FW-Kreistagsabgeordneten Heinz Breitenbach und Carsten Kauck erläuterten, dass es Ziel des dem Kreistag zur Beratung vorliegenden Antrages sei, dem Verein KuKi bei zukünftigen Veranstaltungen zu unterstützen. Zunächst wolle man, dass sich die Kreisspitze mit an der Findung neuer Räumlichkeiten für das KuKi beteiligt. Hierbei soll auch geschaut werden, inwieweit kreiseigene Immobilien im Stadtgebiet Schlüchtern hierfür geeignet seien. Darüber hinaus soll die Kreisspitze prüfen, inwieweit Gelder aus dem Kulturfond des Kreises zur Unterstützung des KUKIS gewährt werden könne. Von Seiten der Freien Wähler Main-Kinzig erfährt der Antrag deren Unterstützung im Kreistag.

Ein weiterer Punkt der an jenem Abend ausgiebig diskutiert wurde, ist die Stärkung des Ländlichen Raumes. „Freie Wähler wie auch der BürgerBewegung hören die Worte der Kreisspitze und der Landespolitik wohl, alleine uns fehlen die Taten“, so Neuroth und Kauck. Für beide Fraktionen bestünde eine Stärkung des ländlichen Raumes in der Wiederansiedelung von Kreis- und Landesverwaltungen in Schlüchtern. Es sei ein Fehler der staatlichen Verwaltungen gewesen sich aus der Fläche zurückzuziehen, so Freie Wähler und BBB. Neben dem Verlust von Arbeitsplätzen in der Region, sei vor allem der Bürgerservice auf der Strecke geblieben. Es fehle den Bürgern an Ansprechpartnern in der Region. Kurze Wege und vertraute Behördenmitarbeiter seien bei immer komplexeren Verwaltungsvorgängen in Zukunft unerlässlich, so Neuroth.

Die Freien Wähler Main-Kinzig wollen hier im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Huxit und der damit verbundenen Neuorganisation einiger Verwaltungsteile der Kreisverwaltung auch Kommunen im Ostteil des Kreises als Behördenstandorte berücksichtigt wissen. Aktuell sei der Main-Kinzig-Kreis immer noch auf der Suche für einen Standort des neu zu errichtenden Gefahrenabwehrzentrums (GAZ). Auch hier könnten wir uns Schlüchtern als möglichen Standort vorstellen, so Breitenbach und Kauck abschließend.

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