Existenz des KUKI dauerhaft sichern

Schlüchtern
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„Einem Verein, dem der Main-Kinzig-Kreis den Kulturpreis verliehen hat, gilt es in schwierigen Zeiten seine Hilfe anzubieten“, sagt Ursule Conen, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen Main-Kinzig.

Gemeint ist der Kunst- und Kulturverein „KUKI“ aus Schlüchtern, der jüngst verkündete, wegen einer fehlenden festen Spielstätte vor dem Aus zu stehen.

„Wir möchten mit einem Antrag am kommenden Freitag im Kreistag erreichen, dass der Kreisausschuss zu Gesprächen mit dem Vorstand des ‚KUKI‘ zusammenkommt und Möglichkeiten erörtert, ob und wie der Main-Kinzig-Kreis in dieser scheinbar verfahrenen Situation helfen kann“, erläutert Conen. Seit Jahren scheint sich die Findung einer festen Spielstätte, bei dem die kulturellen Veranstaltungen des ‚KUKI‘ stattfinden können, als schwierig zu gestalten: „Seit der Veröffentlichung unseres Antrages auf der Tagesordnung des Kreistages ist Bewegung in die Sache gekommen, jetzt gilt es, weitere, konkrete Schritte zur dauerhaften Sicherung des Kulturangebotes ‚ ‚KUKI‘ zu unternehmen.“ Helfen könne hier auch der Kreis: „Der Main-Kinzig-Kreis, der selbst über zahlreiche Liegenschaften auch in und um Schlüchtern verfügt, sollte hier zumindest alle Möglichkeiten ausloten, ob kreisseitig eine Lösung gefunden werden kann.“

Immerhin habe der Kreis im Jahr 2015 das kulturelle Engagement des ‚KUKI‘ und den beiden Vorstandsmitgliedern Heide Buhmann und Hanspeter Haeseler mit dem Kulturpreis gewürdigt: „Deswegen sollte der Main-Kinzig-Kreis nicht tatenlos zusehen, wie dieser Verein um sein Fortbestehen kämpft“, so Conen, die selbst Mitglied der Kulturpreisjury ist. „Der Verein gehört seit 1993 zum kulturellen Leben, rund 500.000 Besucher kamen seitdem zu den Veranstaltungen des Kino- und Kulturvereines, eine beachtliche Zahl. Aus diesem Grund sollte auch geprüft werden, inwieweit der Main-Kinzig-Kreis hier mit Mitteln aus dem Kulturfond helfen kann, sollte es zu finanziellen Belastungen bei Umzug bzw. Einzug des Vereines in eine neue Spielstätte kommen.“ Der Kulturfond wurde am 25. Oktober vergangenen Jahres vom Kreistag beschlossen. Darin enthalten sind die Gelder, die zunächst für den Bau der Sommerbühne angedacht waren. „In den Richtlinien dieses Kulturfonds heißt es, dass diese für ‚Schaffung, Erhalt und Erweiterung kultureller Infrastruktur in den Städten und Gemeinden des Kreises‘ verwendet werden sollen. Die Mittel würden also bestimmungsgerecht genutzt werden.“, so Conen abschließend.

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