Vier-Millionen-Euro-Bau: Genehmigung für Generationenwohn-Projekt

Schlüchtern
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Der Inhalt des braunen Umschlags war sehnlich erwartet: Landrat Thorsten Stolz (SPD) überreichte in der Krämerstraße in Schlüchtern die Baugenehmigung für ein Generationenwohn-Projekt, das sich seit mehr als drei Jahren in der Planungsphase befindet.

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Vor dem großen Zaun, der die Baustelle der Hausnummern 29 bis 37 markiert, übergab der Landrat zusammen mit Bürgermeister Matthias Möller die Prüfunterlagen für das vier Millionen Euro teure Projekt an den Petersberger Architekten Rolf Krüger und gab damit den Beginn der Bauarbeiten frei. „Es handelt sich um ein interessantes Projekt, das Wohnraum für alle Altersklassen bieten wird – mitten in Schlüchtern. Damit kehrt wieder mehr Leben in die Innenstadt zurück“, sagte Thorsten Stolz und fügte hinzu: „Bei diesem Projekt ist für jeden etwas dabei und es wird hoffentlich viele Nachahmer in anderen Städten und Gemeinden unseres Main-Kinzig-Kreises finden.“

Die Idee, ein solches Vorhaben zu verwirklichen, hatte Architekt Krüger. Es handelt sich dabei nicht um ein klassisches Bauträgerprojekt, sondern es wurde von einer Bauherrengemeinschaft initiiert. „Jetzt kann es endlich richtig losgehen“, freute sich Krüger auch mit Blick auf die Bauherren und Bauherrinnen, von denen einige zu dem Ortstermin gekommen waren. Diese stammen allesamt aus Schlüchtern und Umgebung, betonte der Architekt. Denn Ziel sei es gewesen, das Bauvorhaben ohne Großinvestoren zu realisieren, die oftmals keinen Bezug zum Bergwinkel hätten. Krüger dankte den städtischen Gremien, die allesamt hinter dem Projekt gestanden hätten, aber auch dem Main-Kinzig-Kreis für seine Unterstützung. „Sie alle haben viel Geduld und Durchhaltevermögen bewiesen“, sagte Bürgermeister Möller zu den Bauherrinnen und Bauherren. Die Zeit des Wartens sei nicht leicht gewesen, es habe sich um ein schwieriges Projekt gehandelt. Am Ende werde sich die lange Wartezeit jedoch lohnen, versprach er.

Der Neubau soll in ein bestehendes Gebäudeensemble eingefügt werden und dabei auch ein denkmalgeschütztes Haus integrieren. 26 Wohnungen mit einer Größe zwischen 30 und 120 Quadratmetern sollen dort entstehen, auch eine Tiefgarage ist auf der 2100 Quadratmeter großen Fläche vorgesehen. Die Wohnungen sollen im Frühjahr 2021 bezugsfertig sein.

Foto: Landrat Thorsten Stolz (Fünfter von links) überreicht zusammen mit Bürgermeister Matthias Möller (Sechster von links) die Baugenehmigung für das Vier-Millionen-Euro Projekt für generationsübergreifendes Wohnen an Architekt Rolf Krüger. Große Freude über den baldigen Baustart herrschte auch bei den Bauherrinnen und Bauherren. Im Hintergrund die Baulücke und rechts das denkmalgeschützte alte Fachwerkhaus, das im Zuge der Bauarbeiten saniert werden soll.

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