"Dorfentwicklung": Zuwendungsbescheide in Höhe von 41.596 Euro

Schlüchtern
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„Mit dem Start in die Umsetzungsphase der Dorfentwicklung steht die Stadt Schlüchtern vor sechs intensiven Jahren, in denen prägende Projekte umgesetzt werden, welche die  Innenentwicklung nachhaltig stärken werden“, erklärte Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler (SPD) bei ihrem Besuch im Schlüchterner Rathaus.

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Dort überreichte sie Bürgermeister Matthias Möller (Parteilos) zwei Zuwendungsbescheide über insgesamt 41.596 Euro für die städtebauliche Beratung und die Verfahrensbegleitung im Zuge der Dorfentwicklung im Förderschwerpunkt Schlüchtern. „Mit Hilfe dieser Zuschüsse ist es der Stadt Schlüchtern möglich, sich bei der Umsetzung der geplanten Projekte durch Fachbüros unterstützen zu lassen. Das entlastet die Stadt sehr“, stellte Bürgermeister Möller erfreut fest.

In der Umsetzungsphase des Dorfentwicklungsprogramms sollen nun die Projekte verwirklicht werden, die zuvor im IKEK festgelegt wurden. Grundsätzliches Ziel ist, Schlüchtern und insbesondere die dörflichen Stadtteile als attraktive und lebendige Lebensräume weiterzuentwickeln und die sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Potenziale vor Ort zu stärken und zu mobilisieren. „Dabei geht es auch darum, dem demografischen Wandel in den Dörfern etwas entgegenzusetzen und das zu stärken, was vor Ort vorhanden ist. Gleichzeitig soll es bei den Projekten auch um den Erhalt der Besonderheiten einer Region gehen“, machte Susanne Simmler deutlich.

Die nun überbrachten Zuwendungsbescheide umfassen die Bewilligung der städtebaulichen Beratung sowie der Verfahrensbegleitung, die ein wichtiges Instrument für die erfolgreiche Umsetzung der Dorfentwicklung darstellen. Als verfahrensbegleitendes Fachbüro wurde das Büro SP-Plus beauftragt. Die städtebauliche Beratung erfolgt durch das Büro Klaus Heim. „Gerade bei mehreren größeren Projekten, die zeitgleich laufen, ist es sinnvoll, zur Unterstützung der Kommune, der Steuerungsgruppe sowie den Akteuren vor Ort eine externe Hilfe zur Verfügung zu stellen. Das ermöglicht es, den IKEK-Prozess verlässlich über die gesamte Dauer des Förderphase zu begleiten“, erläuterte Susanne Simmler. Die Unterstützung durch ein Fach- und Planungsbüro erleichtere die Handlungsfähigkeit der Kommune deutlich.

Die Beratungsleistungen des Büros Heim sind vorrangig für private Vorhaben bestimmt und umfassen die Grundberatung für im Fördergebiet liegender Immobilien aus städtebaulicher, gestalterischer und landschaftsplanerischer Sicht. Die Kosten werden von der Kommune getragen und sind für die Eigentümer kostenlos. Zu jeder Beratung fertigt das Büro ein Protokoll mit den wichtigsten Punkten an, dass sowohl dem möglichen Antragsstellern, der Förderbehörde und der Kommune zur Verfügung gestellt wird. Unter anderem können erste planerische Überlegungen mit Skizzen für die Gestaltung von erneuerungsbedürftigen Bauwerken, Grundstückflächen oder ortsbildprägenden Ensembles Aufgaben des städtebaulichen Beraters sein. „Wir freuen uns für die Stadt Schlüchtern, dass es jetzt richtig losgehen kann“, erklärte die Erste Kreisbeigeordnete.

Die Stadt Schlüchtern hat alle wichtigen Informationen für die Bürgerinnen und Bürger in einem Faltblatt zusammengefasst, dass an die Haushalte verteilt wird, aber auch auf der Homepage der Stadt Schlüchtern (www.schluechtern.de) herunterladbar ist. Neben Fördermitteln für kommunale Projekte stellt das Dorfentwicklungsprogramm auch privaten Bauherren für Bau- und Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden in den Ortskernen aller Stadtteile Zuschüsse bereit. 

Foto: Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler (Mitte) überbrachte den Zuwendungsbescheid für die städtebauliche Beratung und die Verfahrensbegleitung im Zuge der Dorfentwicklung in Höhe von 41.596 Euro an Bürgermeister Matthias Möller (rechts). Unser Bild zeigt außerdem (von links) Thomas Rau (Ansprechpartner für die kommunalen IKEK-Vorhaben bei der Stadt Schlüchtern), Moritz Föller (Ansprechpartner für die privaten IKEK-Vorhaben bei der Stadt Schlüchtern) sowie Viola Reusing (Amt für ländlichen Raum, Main-Kinzig-Kreis).

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