Bürgerbewegung bedauert Genehmigung von Windkraftanlagen

Schlüchtern
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„Mit großem Bedauern nimmt die Bürgerbewegung Bergwinkel die Entscheidung des Regierungspräsidiums zur Kenntnis, wonach nunmehr die zwei überdimensionierten Windkraftanlagen im Bereich der Burg Brandenstein genehmigt worden sind“, so der Sprecher der BBB, Norbert Wuthenow.

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Er erinnerte daran, dass die BürgerBewegung von Anfang an gegen die "weitere Verspargelung der Bergwinkellandschaft" gekämpft habe. Es habe mit einer großen Veranstaltung in Breitenbach begonnen, als die Planung für die damals noch elf Windkraftanlagen bekannt geworden sei. Mehrere Unterschriftensammlungen der BBB in der Innenstadt hätten eindrucksvoll bewiesen, dass sich ein Großteil der Schlüchterner Bürgerinnen und Bürger gegen diese Anlagen ausgesprochen habe, so der Sprecher weiter.

"Auch eine größere Veranstaltung in Elm im 'Saukopfstübchen' war von der Bevölkerung bestens angenommen worden. Diese Veranstaltung war notwendig, nachdem die ersten Planungen für den Brandenstein bekannt gegeben wurden, bedauerlicherweise führten diese Aktivitäten beim Betreiber der Anlage in keinster Weise zu einem Einlenken. Auch die Elmer Bevölkerung sei über diese Entwicklung maßlos enttäuscht. Besonders gravierend ist, dass diese Windkraftanlagen überdimensioniert sind und die höchsten Anlagen im ganzen Bergwinkel werden", so Wuthenow weiter. Auch sei überraschend, dass plötzlich zwei Windkraftanlagen genehmigt worden seien, nachdem es bisher ist Übung des RP gewesen sei, eine solche geringe Anzahl nicht zu akzeptieren.

"Auch der Eingriff in die Natur ist enorm. Auch hier werden wieder größere Flächen Wald fallen, die Landschaft wird nachhaltig zerstört. Nachdem jedoch das Regierungspräsidium klar und deutlich ihm Bescheid erklärt hat, dass jegliche Klagemöglichkeit mit weiteren Schadensersatzansprüchen verbunden sei, hatte der Bürgermeister der Stadt Schlüchtern eine Kehrtwendung in seiner Argumentation vollzogen. Diese Kehrtwendung war offenbar notwendig geworden, nachdem auch ein vom Bürgermeister eingeschaltetes namhaftes Anwaltsbüro eindeutig und unmissverständlich, was bei Juristen eher selten sei, erklärt habe, dass jegliche Klagemöglichkeit aussichtslos sei, im Gegenteil mit erheblichen Forderngen der WKA- Betreiber zu rechnen sei. Hier war, nachdem der Bürgermeister auch eindeutig erklärt hat, dass er jeglichen Beschlüssen des Stadtparlamentes zur Fortführung eines Verwaltungsverfahrens oder Durchführung von Prozessen widersprechen werde, der Weg leider klar. So haben wir – die BBB - auch in der jüngsten Sitzung diese Hinweise des RP zur Kenntnis nehmen müssen und haben dann den Bürgermeister konsequenterweise beauftragen müssen, nunmehr die Verhandlungen über die notwenigen Wegeverbindungen und Stromtraßenführung zu beginnen", erklärt Wuthenow.

In Zukunft sei es jedoch, so der Sprecher weiter, dringend erforderlich, dass solche Pläne schon von Beginn an bekannt gemacht werden und rechtzeitig und konsequent der Bau verhindert werde. „Die Stellungnahme der Grünen zum Thema Windkraftanlagen ist jedoch mehr als zwiespältig“ so Wuthenow weiter. Einerseits billige man eine totale Veränderung der Landschaft, nehme Abholzungen von Waldflächen in größtem Ausmaß hin und andererseits beklage man den Klimawandel.

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