Was wäre passiert, wenn die Zeugin nicht eingeschritten wäre?

Schlüchtern
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Nachdem rassistischen Übergriff auf einen 57-jährigen in der Schlüchterner Innenstadt (wir berichteten) und den Solidaritätsbekundung von 150 Bürger:innen erklärt Hermann Schaus, innenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag und Betreuungsabgeordneter für den Wahlkreis Gelnhausen-Schlüchtern:

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„Den Initiatoren der Solidaritätsbekundungen ist zu danken. Die rassistischen Beleidigungen und Bedrohungen, die zu einer Würgeattacke gegen den 57-jährigen führten, dürfen nicht hingenommen werden. Auch DIE LINKE spricht sich solidarisch mit dem Opfer aus. Wir verurteilen die Gewalttat gegen einen Schlüchterner auf das Schärfste und werden uns für eine lückenlose Aufklärung einsetzen.“

Einen weiteren Dank spricht Schaus der Zeugin aus, die Zivilcourage zeigte, mutig einschritt und somit schlimmeres verhinderte: „Das Opfer hatte Todesangst, es ist erschreckend, was evtl. noch passiert wäre, wenn es nicht die mutige Zeugin gegeben hätte.“

Hintergrund: Am 19. Mai 2021 fuhr der 57-jährige in Schlüchtern an einer Metzgerei vorbei und wurde von fünf Jugendlichen zum Anhalten gezwungen. Diese beleidigten den Schlüchterner wegen seiner Hautfarbe und bedrohten ihn. Ein Mann, der später mit einer Frau hinzukam, würgte das Opfer bis eine Zeugin des Vorfalles einschritt. Der 57-jährige Schlüchterner, der in den 80er Jahren aus Südasien nach Deutschland kam, schilderte den Vorfall bei der Polizei und berichtete u.a., dass er Todesangst hatte.

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