Langer-Gelände: BBB sieht Planungen weiterhin kritisch

Schlüchtern
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Nun ist es amtlich: Die Bebauung, Planung und Gestaltung des ehemaligen Langergeländes wird von der „Werner Group“ übernommen. So wünscht diese eine sehr starke Mehrheit im Schlüchterner Stadtparlament.

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Die BürgerBewegung Bergwinkel hat sich mit dieser Planung sehr schwergetan und sieht dies weitaus differenzierter: "Tatsache ist, dass ein Teil der Fraktionsmitglieder der BBB sich für das Projekt ausgesprochen haben, ein anderer Teil dagegen. Die Argumente der Befürworter sind unter anderem, dass allein schon durch den beschlossenen Ankauf des Geländes für 2,65 Millionen € und die sich hieran anschließenden Abbruchkosten der jetzt eingeschlagene Weg nicht mehr aufzuhalten gewesen wäre. Profitiert hätten vor allen die ehemaligen Eigentümer des Langer! Wir müssen letztlich zufrieden sein, dass das unschöne alte Langer Gebäude der Spitzhacke zum Opfer gefallen ist und jetzt etwas neues aber durchaus massives entstehen wird – aber damit kann ich gut leben,“ so Frank Kling einer der Befürworter.

Der andere Teil der BBB ist allerdings der Meinung, dass die vorgeschlagene Bebauung durchaus nicht in das Stadtbild der Stadt Schlüchtern passe. Allerdings stehe das Kreissparkassengebäude und mit dieser Dimensionierung seien bedauerlicherweise vollendete Tatsachen geschaffen worden, so die Fraktionsvorsitzende Sylke Schröder, die sich neben Norbert Wuthenow klar gegen diese Art der Bebauung ausgesprochen hatte. Es sei letztlich einem Investor, der natürlich auch an Gewinnmaximierung interessiert sei, nicht mehr klar zu machen, dass neben der Kreissparkasse nur eine viergeschossige Bauweise schöner und verträglicher gewesen wäre; so wird es jetzt wohl zu einer sechsgeschossigen Bauausführung kommen. Alle Mitglieder BBB sind allerdings froh, dass das hässliche Gebäude des Langer verschwunden ist.

Es bleibe nun weiter abzuwarten, ob die Pläne der Werner Gruppe tatsächlich so umgesetzt werden können, wie dies in der Presse verlautbart wurde. Die Fraktionsvorsitzende der BBB, Sylke Schröder, erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass das Langer-Gelände auch eine Chance für Schlüchtern sein könne, allerdings müsse auch garantiert werden, dass, wie angekündigt, ein Großteil für Handel und Gewerbe im Gebäude geplant und umgesetzt werde, und nicht nur durch Ankermieter - wie beispielsweise die Stadt Schlüchtern - die wirtschaftliche Kalkulation des Investors beflügelt werde. Wichtig sei weiter, dass auch der Main-Kinzig-Kreis, wie er dies ebenfalls angekündigt habe, das Projekt in vielen Bereichen unterstütze. In erster Linie gehöre dazu, dass, nachdem feststeht, dass die Stadt Hanau aus dem Main-Kinzig-Kreis aussteige und die Pläne der Nutzung des Johbereichs in Gelnhausen zunächst einmal auf Eis lägen, eine Reihe von Ämtern und Abteilungen der Kreisverwaltung im Mittelzentrum Schlüchtern angesiedelt werden sollten.

„Wir werden die weitere Entwicklung als BBB - wie bisher - kritisch begleiten und auch das ein oder andere Mal die Finger in die Wunde legen“. so die Sprecherin zum Abschluss.



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