Neue Mensa: 9,5 Millionen Euro in Stadtschule Schlüchtern investiert

Kreisbeigeordneter und Schuldezernent Winfried Ottmann (vorne rechts), Schulleiter Andreas Leibold (vorne links) und Bürgermeister Matthias Möller (vorne Mitte) nehmen auf den Sitzflächen des neu gestalteten Schulhofs Platz. Im Hintergrund das Gebäude, in dem die neue Mensa sowie Räume für Musik, Physik, Biologie und Chemie untergebracht sind.

Schlüchtern
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Lernen in hellen und modernen Räumlichkeiten und Mittagspause in einer multifunktionalen Mensa – das ist in der Stadtschule Schlüchtern nach einer dreijährigen Umbauphase des Hauptgebäudes möglich geworden. Hinzu kommt ein nach außen offen gestalteter Schulhof, der unter den Platanen halbrunde Sitzgelegenheiten für die Schülerinnen und Schüler der Haupt-  und Realschule bereit hält.

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„Nach dem ersten Aufschlag für die umfangreichen Modernisierungs- und Umbauarbeiten an der Stadtschule hat sich das Gesicht der Schule stark zum Positiven verändert“, sagte Kreisbeigeordneter und Schuldezernent Winfried Ottmann (CDU) während der Einweihungsfeier in der neuen und hellen Mensa. Gekommen waren Vertreter und Vertreterinnen aus Politik, Verwaltung und der beauftragten Baufirmen, um das Ergebnis der Umbauarbeiten vorzustellen. Das Urteil fiel einhellig aus: „Das Ergebnis kann sich sehen lassen“, stellten die Anwesenden bei einem Rundgang fest.

Der Main-Kinzig-Kreis investiert kräftig in die Modernisierung und Erweiterung seiner Schulstandorte, das gilt auch für die Stadtschule in Schlüchtern. Im ersten Bauabschnitt wurde das bestehende Gebäude für 9,5 Millionen zurückgebaut und energetisch und technisch saniert, inklusive der Brandschutzvorrichtungen. Insgesamt 25 Millionen Euro wird der Main-Kinzig-Kreis in den nächsten Jahren an dem Schulstandort investieren, um die Schulgebäude auf einen modernen Stand zu bringen. Gleichzeitig treibt der Kreis die Digitalisierung an den Schulen weiter voran. So können die jungen Leute schon jetzt an so genannten „Interaktiven Displays“ lernen, hierbei handelt es sich um multimediale Geräte, die es auch ermöglichen, ganze Tafelbilder abzuspeichern und allen Schülerinnen und Schülern zur Verfügung zu stellen. Der Main-Kinzig-Kreis beschafft und installiert diese Geräte und schließt alle Klassenräume an das schnelle Glasfasernetz an. Alle Schulstandorte selbst sind bereits seit 2015 an das schnelle Internet angeschlossen.

Bürgermeister Matthias Möller (parteilos) lobte die Bereitschaft der Kreises, Millionenbeträge in den Schulstandort Schlüchtern zu investieren. Das sei angesichts der zahlreichen Unwägbarkeiten durch den Krieg in der Ukraine nicht selbstverständlich. Preisexplosionen beim Material und Schwierigkeiten bei den Lieferketten würden verlässliche Planungen erschweren oder sogar unmöglich machen, so Möller, der selbst einmal Schüler der Stadtschule war. Wie Winfried Ottmann betonte, hält der Main-Kinzig-Kreis an seinen Planungen für die Investitionen in die Schulstandorte fest. „Denn Investitionen in Bildung und Ausbildung sind für eine Gesellschaft enorm wichtig. Wir machen die jungen Leute fit für den Arbeitsmarkt und hier müssen wir auch bei der technischen Ausstattung unserer Schulen am Ball bleiben“, betonte der Schuldezernent. 

Im Erdgeschoss der Stadtschule ist eine geräumige Mensa mit Ausgabeküche und Speiseraum entstanden, zudem gibt es dort eine kleine Bühne, auf der die Big Band der Schule einen ersten Auftritt hatte. Im hinteren Bereich des Gebäudes sind Musikräume und Lagerräume für die Instrumente und Stühle untergebracht. Im Außenbereich entstand eine barrierefreie WC-Anlage. Die angrenzende Aula erhielt eine neue Bühnentechnik, auch die Akustik wurde verbessert. Im Obergeschoss sind die naturwissenschaftlichen Räume für Chemie, Biologie und Physik untergebracht. Gas- und Stromanschlüsse werden auf Knopfdruck vom Lehrerpult aus von einer Deckenhalterung ausgefahren. Schulleiter Andreas Leibold freute sich über das Ergebnis der Bauarbeiten und bedankte sich beim Main-Kinzig-Kreis als Schulträger sowie den beauftragten Firmen für die Umsetzung der Planungen, die an die pädagogischen Konzepte der Schule angepasst wurden. Nach dem Umbau ist in der Stadtschule offenes Lernen außerhalb der Klassenräume möglich. Die in Wellenlinien gestalteten Tische der Mensa können je nach Bedarf von den Schülerinnen und Schülern verrückt werden. Architekt Wolfgang Müller aus Sinntal informierte die Gäste über die einzelnen Bauphasen, die auch während des laufenden Schulbetriebs liefen und sprach auch über die Herausforderungen, ein Bestandsgebäude technisch zu modernisieren.

„Eine solche Umbauphase über mehrere Jahre ist für die Schulgemeinde nicht einfach. Lehrkräfte, aber auch Schülerinnen und Schüler sowie das Hausmeister-Team müssen hier immer wieder Lösungen finden, damit der Schulalltag möglichst reibungslos laufen kann. Dafür möchte ich mich bei allen für ihre Geduld bedanken. Das tolle Ergebnis macht die Unannehmlichkeiten aber hoffentlich schnell vergessen“, sagte Winfried Ottmann.

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Kreisbeigeordneter und Schuldezernent Winfried Ottmann (vorne rechts), Schulleiter Andreas Leibold (vorne links) und Bürgermeister Matthias Möller (vorne Mitte) nehmen auf den Sitzflächen des neu gestalteten Schulhofs Platz. Im Hintergrund das Gebäude, in dem die neue Mensa sowie Räume für Musik, Physik, Biologie und Chemie untergebracht sind.


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