Unternehmen aus Schlüchtern hilft Pflegeeltern in der Wetterau

Von links: Daniel Protzmann, Carsten R. Kulbe, Andrea Rahn-Farr, Dr. Peter Büttner, Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn.

Schlüchtern
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Eine Delegation der FDP um den heimischen FDP-Landtagsvizepräsidenten Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn besuchte die Zentrale der Projekt PETRA GmbH & Co. KG in Schlüchtern.

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Darunter waren die beiden Kreistagsabgeordneten Andrea Rahn-Farr (Wetteraukreis) und Daniel Protzmann (MKK) sowie Carsten R. Kulbe (FDP Schlüchtern und Bad Vilbel). Empfangen wurden die Liberalen von Dr. Peter Büttner, der gemeinsam mit seiner Tochter, der Diplom-Psychologin Sarah Goldbach, das Familienunternehmen leitet. „Wir beschäftigen ca. 420 Mitarbeiter in ganz Hessen und sind ein privater Träger in der Kinder- und Jugendhilfe, also ein Unikat,“ führte Dr. Büttner aus. Weitere 40 Sozialpädagogen, Erzieher und Heilerzieher werden derzeit gesucht.

Dabei geht es in den praktischen Abteilungen vor allem um Perspektiven für Kinder und ihre Familien. Angeboten werden z. B. die Inobhutnahme von Kindern in Pflegefamilien und die Notfallaufnahme in Bereitschaftspflegefamilien, Lernförderung bis hin zu Schulbegleitung oder die ambulante oder stationäre Diagnostik und Begutachtung. Büttner: „Zu den praktischen Abteilungen kommen als weitere Säulen unserer Arbeit für die Kinder und Jugendlichen ein eigenes Forschungsinstitut sowie der Bereich Beratung und Coaching.“ Eine Herzensangelegenheit der Firmenleitung ist das „Geschwisterhaus“, wo in Obhut genommene Geschwisterkinder nicht mehr getrennt, sondern gemeinsam untergebracht werden. „Wir sind sehr stolz darauf, einen wertvollen Beitrag dazu leisten zu können,“ so Dr. Büttner.

Als Wetterauer Kreistagsmitglieder interessierten sich Dr. Hahn und Andrea Rahn-Farr besonders für die Tätigkeiten des Projekt PETRA in der Kinder- und Jugendhilfe des Wetteraukreises. „Es gibt einen steigenden Bedarf an Unterstützung für Kinder in Krisensituationen, dem der Wetteraukreis nachkommen muss,“ so der erfahrene Kommunalpolitiker Jörg-Uwe Hahn. Projekt PETRA betreibt im Wetteraukreis drei Einrichtungen, die sich in Ranstadt (stationär), Büdingen (teilstationär) und Rommelhausen (Familientherapiezentrum) befinden.

Die sozialpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion, Andrea Rahn-Farr, kommentiert: „Bei der Vorstellung der Tätigkeiten von Projekt PETRA im JSFGG-Ausschuss im Februar dieses Jahres kam zutage, dass die Anzahl der Pflegefamilien und der Bereitschaftspflegefamilien im Wetteraukreis nicht ausreicht. Es liegt eine Unterversorgung vor, der Bedarf ist viel größer.“ Als eine der Ursachen machen die Liberalen eine zu niedrige Finanzierung dieser anspruchsvollen und fordernden Leistung der aufnehmenden Familien durch den Wetteraukreis aus, vor allem im Vergleich mit zahlreichen Nachbarkreisen. Dies hat zur Folge, dass sich in der Wetterau ansässige Familien auch in Frankfurt für die Inobhutnahme von Kindern anmeldeten und deshalb im Wetteraukreis fehlten.

„Diesen Missstand wollen wir beheben und werden zum nächsten Kreistag einen entsprechenden Antrag einbringen,“ macht die FDP-Expertin Rahn-Farr klar. Zum Abschluss des Besuchs wurden die Gäste von Sarah Goldbach durch das „Haus PETRA“ in Ahlersbach geführt. Die Firmenchefin wohnt mit ihrer Familie auch selbst im Haus und führt, wie auch schon ihr Vater Dr. Büttner und die Großmutter Maria Büttner-Trost, „ein Leben mit den Kindern und für die Kinder“, wie der FDP Kreisvorsitzende in MKK Protzmann mit größter Anerkennung feststellte.

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Von links: Daniel Protzmann, Carsten R. Kulbe, Andrea Rahn-Farr, Dr. Peter Büttner, Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn.


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