„Wir wollen ein starker Gesundheitsstandort bleiben“

Bürgermeister Matthias Möller (rechts) möchte sich regelmäßig mit den Schlüchterner Ärztinnen und Ärzten austauschen. Für ein Auftaktgespräch hat er sich jetzt mit (von links) Dr. Davud Faghih-Zadeh und Dr. Ingo Roth von Hausärzte MKK getroffen. Foto: Stadt Schlüchtern

Schlüchtern
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Es geht um Austausch und finanzielle Unterstützung für die Gesundheitsbranche: Schlüchterns Bürgermeister Matthias Möller (parteilos) möchte die praktizierenden Ärztinnen und Ärzte zu einem regelmäßigen Treffen zusammenbringen.

Für ein Auftaktgespräch hat sich der Rathauschef jetzt mit Dr. Davud Faghih-Zadeh und Dr. Ingo Roth von Hausärzte MKK getroffen. „Wir blicken mit Sorge auf die Entwicklung im Bergwinkel und wollen unterstützen, wo wir können“, betont Rathauschef Matthias Möller: „Wir möchten als Kommune unseren Teil dazu beitragen, dass der Gesundheitsstandort Schlüchtern so stark bleibt, wie er ist. Mir ist bewusst, dass wir dafür einiges tun müssen.“

Das unterstreicht Dr. Davud Faghih-Zadeh von Hausärzte MKK: „Die Menschen werden erfreulicherweise immer älter, dadurch steigt aber auch der Bedarf an Ärztinnen und Ärzten. Deshalb müssen wir gerade den Beruf des Allgemeinmediziners wieder schmackhafter machen, vor allem im ländlichen Raum.“ Dies sei besonders im Hinblick darauf wichtig, dass die Medizinerinnen und Mediziner in Schlüchtern irgendwann nach einer geeigneten Nachfolge suchen. Auch deshalb arbeitet Faghih-Zadeh seit gut drei Jahren bereits als Lehrarzt an der Goethe-Universität in Frankfurt, sein Kollege Dr. Ingo Roth hat seit Anfang 2023 ebenfalls einen Lehrauftrag dort. Roth sagt: „Wir wollen den jungen Studierenden zeigen, wie spannend und abwechslungsreich der Beruf des Allgemeinmediziners ist.“

Der Ärzte-Gipfel, der erstmals Ende März in der Stadthalle stattfinden soll, soll dabei nur der Startschuss sein, verspricht Matthias Möller: „Wir wollen einen regelmäßigen Austausch bieten und sowohl ideell als auch finanziell unterstützen.“ Schlüchterns Bürgermeister ist deshalb bereits in Gesprächen mit dem Main-Kinzig-Kreis, um Fördergelder zu akquirieren. Außerdem könne er sich vorstellen, neuen Ärztinnen und Ärzten, die sich für den Standort Schlüchtern entscheiden, weitere Vorteile zu bieten. „Dafür müssen wir aber erst einmal von der Gesundheitsbranche erfahren, wo genau der Bedarf liegt.“

Faghih-Zadeh freut sich über das Dialog-Angebot: „Ich finde es klasse, dass wir nicht alleine gelassen werden. Gerade das Thema Nachfolge treibt viele Kolleginnen und Kollegen um.“ Mit ihrem Konzept der überörtlichen Gemeinschaftspraxis Hausärzte MKK sehen sich Faghih-Zadeh, Roth und Dr. Zuzana Zimmermann gut aufgestellt: „Unsere Standorte in Schlüchtern, Bad Soden-Salmünster, Langenselbold und Schoeneck sind langfristig sichergestellt. Dennoch ruhen wir uns natürlich nicht aus.“ Die Initiative von Bürgermeister Möller sei da sehr willkommen.

Mit einem solch regelmäßigen Austausch habe die Stadt Schlüchtern sehr gute Erfahrungen gemacht, sei es mit den Wirtschaftsbetrieben, den Energieversorgern oder schon bald mit den Vereinen. Matthias Möller sagt abschließend: „In Schlüchtern herrscht derzeit ein toller Spirit, auch im Gesundheitssektor. Neben der Lotichius-Apotheke entsteht das neue Ärztehaus, Hausärzte MKK bezieht schon bald neue Räume im Obertorcenter. Diesen Schwung wollen wir mitnehmen und unsere Region langfristig attraktiv halten.“

moellehausarztmkk az

Bürgermeister Matthias Möller (rechts) möchte sich regelmäßig mit den Schlüchterner Ärztinnen und Ärzten austauschen. Für ein Auftaktgespräch hat er sich jetzt mit (von links) Dr. Davud Faghih-Zadeh und Dr. Ingo Roth von Hausärzte MKK getroffen. Foto: Stadt Schlüchtern


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