Nach brutaler Attacke in Schlüchtern: Videoüberwachung gefordert

Schlüchtern
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Nach der brutalen Attacke gegen einen 59-jährigen Mann in Schlüchtern (wir berichteten) fordert die Wählergemeinschaft "Bürgerbewegung Bergwinkel" (BBB) Konsequenzen. "Mit Entsetzen haben wir feststellen müssen, dass es in unserer Stadtgesellschaft einen dreisten und feigen Überfall auf eine Schlüchterner Persönlichkeit gegeben hat. Dem Opfer dieses beispielosen Anschlags wünschen wir beste Genesung und hoffen, dass die Ermittlungsbehörden schnell die Täter ausfindig machen, damit diese einer gerechten Strafe zugeführt werden können", so Fraktionssprecher Norbert Wuthenow.



Es sei jetzt dringend erforderlich, dass über weitere Sicherungsmaßnahmen in Schlüchtern nachgedacht werde: "Hierzu zählen nicht nur die Anbringung entsprechender Überwachungskameras im Bereich des Stadtplatzes, des Platzes am Untertor und anderen neuralgischen Punkten, sondern auch weitere flankierende Maßnahmen, damit die Schlüchterner Bürgerinnen und Bürger ein Sicherheitsgefühl erhalten." Wuthenow erinnerte in dem Zusammenhang auf den Anschlag auf eine weibliche Person vor Jahren im Bereich des Riedbaches, dieser Anschlag sei bedauerlicherweise bis heute nicht aufgeklärt worden.

Es sei auch erforderlich, dass jetzt diejenigen, die in der Vergangenheit immer wieder Demonstrationen gegen Gewalt und Toleranz in Schlüchtern organisiert haben, auch einen solchen Vorgang zum Anlass nehmen, ähnliche Aktionen zu initiieren. "Wir sind selbstverständlich bereit, bei solchen Veranstaltungen und Demonstrationen aktiv teilzunehmen", so der Sprecher der Bürgerbewegung Bergwinkel weiter. Man müsste im Parlament auch darüber nachdenken, ob nicht, wie in anderen Kommunen im Lande Hessen installiert, ein freiwilliger Polizeidienst einzurichten sei, auch dies bringe gegebenfalls ein zusätzliches Sicherheitsgefühl in den Straßen.

Besonders gravierend sei, dass offensichtlich die Gewalt auch im ländlichen Bereich angekommen sei, bisher hätten derartige Entwicklungen im Bergwinkel eher seltener beobachtet werden können, wenn man allerdings die aktuellen Ereignisse beispielsweise in Mannheim betrachte, so habe sich eine Tendenz in Deutschland entwickelt, die so auch von der Mehrheit Bevölkerung nicht mehr hingenommen werde, so der Sprecher der Bürgerbewegung Bergwinkel Norbert Wuthenow zum Abschluss.


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