Schlüchtern mischt mit: Zusammenarbeit mit Kleinstadtakademie-Standort Wittenberge

Bürgermeister Matthias Möller (parteilos, sitzend) und Amtsleiter Thomas Rau bieten dem Standort der Kleinstadtakademie Wittenberge die aktive Mitarbeit der Stadt Schlüchtern an. Foto: Stadt Schlüchtern

Schlüchtern
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Wer gedacht hat, das Thema Kleinstadtakademie hat sich nach dem Zuschlag für Wittenberge in Schlüchtern erledigt, der sieht sich getäuscht.



Die Bergwinkelstadt wird sich weiterhin in dem Punkt engagieren.

Wittenberge ist die größte Stadt der Prignitz, liegt direkt am Ufer der Elbe im Unesco-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg – und darf nicht mit der Lutherstadt Wittenberg verwechselt werden. Schon nachdem Mitte Februar die Entscheidung für Wittenberge gefallen war, hatte Bürgermeister Matthias Möller (parteilos) seine Bereitschaft unterstrichen, mit dem Gewinner konstruktiv zusammenzuarbeiten.

Vor kurzem ging nun im Rathaus ein Brief des Bundesbauministeriums ein mit der Bitte, die Wettbewerber sollten den Ort in Brandenburg in dessen Engagement unterstützen. Schlüchtern signalisierte umgehend seine Bereitschaft zum Mittun und ist nun „mit im Boot“. Möller wird zusammen mit seinem Amtsleiter Thomas Rau, der vorrangig die Bewerbung betreut hatte, Ende Juli zwei Tage nach Wittenberge reisen. Zunächst ist ein Gespräch im kleinen Kreis mit den Verantwortlichen der dortigen Kommune geplant.

Am zweiten Tag wird die Delegation aus Schlüchtern mit dabei sein, wenn Klara Geywitz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, offiziell den Förderbescheid übergibt. Außerdem sind Podiumsveranstaltungen geplant, bei denen Schlüchterns Stadtoberhaupt als Referent mit dabei ist. „Wir wollen uns hier von Anfang an positionieren“, betont Möller. Seiner Ansicht nach könne die Kleinstadtakademie nicht nur von einer Stelle agieren. Schlüchtern biete sich mit seiner zentralen Lage in Deutschland an, Angebote zu steuern und auch hier Events und Tagungen in Zusammenarbeit mit Wittenberge durchzuführen. Möller: „Wir wollen uns als ein wichtiger Standort einbringen.“

Ursprünglich hatten sich rund 2100 Kommunen um den bundesweiten Hauptsitz der Kleinstadtakademie beworben. Die Bergwinkelstadt hatte es geschafft, zunächst unter ausgewählte 44 Bewerber zu kommen, und schließlich unter die letzten Fünf. Am 25. Oktober vergangenen Jahres reiste dann eine fachkundige Delegation aus Berlin zu einer Inaugenscheinnahme in der Stadt an.

Dafür wurde einiges in Bewegung gesetzt, um die Trümpfe, die die Stadt zu bieten hat, bestens präsentieren zu können. Ohnehin laufende Bauarbeiten wurden beschleunigt, kleinere Verschönerungen und intensive Reinigungsarbeiten vorgenommen. Besonders die Mitarbeiter des Bauhofes waren emsig am Werk, um die Innenstadt auf Hochglanz zu bringen. In drei Filmbeiträgen wurde Schlüchtern den Gästen mit seinen zahlreichen Errungenschaften unter dem Leitgedanken „Mit Schlüchtern lernen“ vorgestellt.

Die Kleinstadtakademie soll die bundesweite Zusammenarbeit sowie die Beratung und Vernetzung zu Themen der Stadtentwicklung in kleineren Städten und Gemeinden stärken. Wittenberge steuert dazu Tagungen, Bundeskongresse und Workshops.

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Bürgermeister Matthias Möller (parteilos, sitzend) und Amtsleiter Thomas Rau bieten dem Standort der Kleinstadtakademie Wittenberge die aktive Mitarbeit der Stadt Schlüchtern an. Foto: Stadt Schlüchtern


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