Das Unternehmen OsthessenNetz konnte die Ursache zügig lokalisieren: ein 20-kV-Kabel zwischen zwei Trafo-Stationen war durchtrennt. Laut Auskunft der Stadt könnte eine Hangrutschung die Ursache hierfür gewesen sein. Hinweise auf Fremdeinwirkungen liegen demnach nicht vor, die Polizei sei vorsorglich zunächst in die Untersuchungen miteinbezogen worden.
Gegen 13 Uhr hatten beide Stadtteile wieder Strom, insgesamt dauerte der Blackout circa eine Stunde. Matthias Möller betont: „Glücklicherweise konnte das Problem schnell behoben werden. Dennoch ist das ein Denkzettel für uns. Ich habe für heute Abend bereits eine Sitzung des Krisenstabs einberufen.“ Bei diesem Treffen sollen die bestehenden Strukturen, die in solchen Fällen greifen, intensiv hinterfragt werden. „Denn auch wenn es glimpflich ausging – so etwas wie in Berlin darf uns hier in Schlüchtern nicht passieren“, betont Möller abschließend.
Die Stadt Schlüchtern wird die Menschen über weitere Entwicklungen über die Presse und auf Social Media auf dem Laufenden halten.
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