CDU: "Zukunft braucht Mut – keine politischen Zeitreisen"

Schlüchtern

Mit spürbarer Verwunderung blickt die CDU Schlüchtern auf Teile der Debatte in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung und den aktuellen Wahlkampf.

Höfler Fenster
Stadt Schlüchtern

"Während die CDU in ihrer Haushaltsrede klar den Kurs vorgab – Stillstand ist keine Option, wir müssen über den Tellerrand schauen und mutig neue Wege gehen – schien es bei anderen Fraktionen eher um Vergangenheitsbewältigung zu gehen als um Zukunftsgestaltung. Wir reden über wirtschaftliche Stärke, stabile Abgaben und darüber, wie wir unsere Stadt nachhaltig handlungsfähig halten. Andere führen politische Rückspiegeldebatten“, so Fraktionsvorsitzender Florian Varinli.

So verteidige die BürgerbewegungBergwinkel plötzlich den ehemaligen Bürgermeister und trauere einer Justizvollzugsanstalt nach – ein Projekt, das längst Geschichte sei. "Gleichzeitig wird im Wahlkampf von der SPD ein Antrag aus dem Jahr 2021 zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge wieder hervorgeholt – obwohl diese Entscheidung damals bereits mit Unterstützung der CDU umgesetzt wurde. Wer heute Politik für morgen machen will, darf sich nicht in politischen Rückspiegeldebatten verlieren“, so Varinli weiter.

„Schlüchtern braucht keine politischen Zeitreisen, sondern Tatkraft, wirtschaftliche Vernunft und den Mut zu Entscheidungen – damit wir unsere Stadt voranbringen und gleichzeitig vor unnötigen Belastungen schützen können. Wir stehen für Zukunft – nicht für Nostalgie“, so Varinli abschließend.


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