Der 36-Jährige alte Tatverdächtige, der nach einer Auseinandersetzung mit einem Messer, in Schlüchtern am vergangenen Samstag festgenommen wurde, sitzt nunmehr in Untersuchungshaft ein. Wie bereits berichtet, war es an dem Tag gegen 11 Uhr auf dem Parkplatz einer Klinik in der Kurfürstenstraße zu der Auseinandersetzung zwischen dem Beschuldigten und einer 59-Jährigen gekommen. In der Folge soll der Mann die Frau mit einem Messer verletzt haben.
Herbeigeeilte Beamte der Polizeistation Schlüchtern nahmen den 36-Jährigen noch am Tatort vorläufig fest. Die Verletzte wurde für ihre Behandlung umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Wie das Polizeipräsidium Südosthessen sowie die Staatsanwaltschaft Hanau nun in einer weiteren Presseerklärung mitteilten, ist der Tatverdächtige am Sonntag einem Haftrichter des Amtsgerichts Hanau vorgeführt worden. Dieser erließ den durch die Staatsanwaltschaft Hanau beantragten Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Totschlages sowie der gefährlichen Körperverletzung und setzte diesen in Vollzug.
Zu weiteren Details wollten die Ermittlungsbehörden auf Anfrage unserer Zeitung keine Stellung nehmen. „Weitere Auskunft kann aus ermittlungstaktischen Erwägungen und vor dem Hintergrund von Persönlichkeitsrechten nicht gegeben werden“, erklärte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. So gab es beispielsweise keine Auskunft, wo genau die Auseinandersetzung stattfand. In einer ersten Pressemitteilung war als Tatort vom „Parkplatz einer Klinik in der Kurfürstenstraße“ gesprochen worden. In manchen Medien war die Rede von dem Parkplatz der psychiatrischen Klinik.
Auch zu der Frage, in welchem Verhältnis die beiden Personen zueinanderstanden, schweigen die Ermittler. Die Polizei hatte nur davon gesprochen, dass die Frau offenbar durch einen „Familienangehörigen“ mit einem Messer verletzt wurde. Unklar bleibt ferner, welchen Bezug das Opfer und der 36-Jährige zu der Klinik hatten. Die Frage, ob sie beispielsweise Patient oder Besucher waren, wird nicht beantwortet.
Keine Details überdies zu den Fragen, mit wieviel Messerstichen die Frau verletzt wurde und wie schwer diese oder ob diese gar lebensgefährlich waren. Zum aktuellen Gesundheitszustand der Frau gibt es ebenfalls kein Statement. Nur eine Frage beantwortete die Staatsanwaltschaft, weil es dazu bereits Gerüchte gab. „Zudem teile ich mit, dass es sich bei dem mutmaßlichen Täter um einen deutschen Staatsangehörigen handelt“, erklärte der Staatsanwalt.
Die weiteren Ermittlungen dauern an, hieß es abschließend. / ls

Foto: 5VISION.NEWS
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