Am Dienstag ahndeten die Einsatzkräfte insgesamt 24 Gurt- sowie elf Handyverstöße. Das Ergebnis der Kontrolle zeigt, dass Verkehrssicherheit ist ein ganzheitliches Thema ist. Die Polizei möchte die Verkehrsteilnehmenden darauf sensibilisieren, dass auch weitere Faktoren wie die Geschwindigkeit, das korrekte Verhalten im Straßenverkehr und eine uneingeschränkte Fahrtüchtigkeit entscheidend für die Sicherheit aller am Straßenverkehr Teilnehmenden sind.
Am Vormittag, gegen 11.30 Uhr, wurde ein polnischer Staatsangehöriger in der Hanauer Straße einer Kontrolle unterzogen, welchem mit rechtskräftigem Urteil eines Amtsgerichts im Jahr 2024 die Fahrerlaubnis aufgrund einer mutmaßlichen Verkehrsunfallflucht entzogen worden war. Da der Verkehrsteilnehmer den Führerschein trotz mehrfacher Aufforderung bis dato nicht selbstständig aushändigte, wurde dieser folglich beschlagnahmt und an die ausschreibende Behörde übersandt. Des Weiteren wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Da der Fahrzeugführer ferner über keinen festen Wohnsitz in der Bundesrepublik verfügt, musste er nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft eine Sicherheitsleistung in Höhe von 800 Euro zahlen.
Am Nachmittag stellten die Polizistinnen und Polizisten an der zweiten Kontrollörtlichkeit in der Gartenstraße gegen 15.30 Uhr eine Verkehrsteilnehmerin fest, die ihren E-Scooter ohne gültigen Versicherungsschutz bewegte. Gegen die Frau wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eröffnet.
Die Polizei wird auch künftig verstärkt Verkehrskontrollen durchführen, um das Bewusstsein für eine sichere Fahrweise zu fördern und Unfallrisiken zu verringern.
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