In der Nähe des Schlüchterner Stadtteils Elm kam es am Samstagnachmittag zu einem Waldbrand. Dank des raschen Einsatzes verschiedener Kräfte blieb der Sachschaden überschaubar. „Wir hätten nicht später kommen dürfen, sonst wäre das Ausmaß vermutlich massiver geworden“, resümierte Stadtbrandinspektor Werner Kreß nach dem Einsatz, den er leitete. Gegen 16.30 Uhr hatte ein Lokführer, der auf der Bahnstrecke Schlüchtern-Würzburg unterwegs war, Alarm wegen eines Feuers an der Strecke geschlagen.
Von der Leitstelle wurde zunächst die Freiwillige Feuerwehr Elm in Bewegung gesetzt. Stadtbrandinspektor Kreß sah auf der Anfahrt die erheblichen Rauchschwaden aus dem Wald aufsteigen und erweiterte die Alarmierung. Er zog die Innenstadt-Wehr sowie den Abrollbehälter Wasser der Kollegen aus Steinau hinzu.
Vor Ort in der Nähe der Burg Brandenstein gestaltete es sich zunächst schwierig, die Brandstelle genau zu lokalisieren. Schließlich wurde diese oberhalb vom Stadtteil Elm zwischen dem Ebertsberg- und dem Brandenstein-Tunnel ausgemacht. In dieses unwegsame Gelände mit Löschwasser zu kommen, gestaltete sich kompliziert. Letztlich konnte der Löschangriff gestartet werden. Das Feuer hatte sich von den Gleisen her den Hang hinauf in ein Waldstück gefressen. Letztlich war eine Fläche von rund 200 Quadratmetern mit Gestrüpp und Baummaterial betroffen.
Insgesamt war die Wehr Elm mit gut zwei Dutzend Kräften in drei Fahrzeugen vor Ort, die Innenstadt mit etwa 15 Personen und derselben Anzahl von Einsatzwagen sowie die Wehr Steinau mit zwei Personen. Während der Löscharbeiten war die Bahnstrecke gesperrt, der Einsatz gegen 19 Uhr beendet. hd





Fotos: Ulrich Schwind
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