Foto: Ulrich Schwind

Weil auch eifrige Löschbemühungen nach gut zehn Stunden immer noch nicht alle Glutnester in Wänden und Decken des Brandhauses in Schlüchtern-Herolz erstickt hatten, griffen die Verantwortlichen zu einer ungewöhnlichen Maßnahme. Am Sonntag gegen Mittag trafen die Spitze der Wehr sowie Bürgermeister Matthias Möller (parteilos) und Erster Stadtrat Reinhold Baier (CDU) die Entscheidung, mit einem Abrissbagger dem Brandhaus zu Leibe zu rücken.

Zu einem Großbrand kam es in der Nacht zum Sonntag im Schlüchterner Stadtteil Herolz (wir berichteten). Dabei brannte ein Wohnhaus bis auf die Grundmauern nieder. Aufgrund verschiedener spezieller Gegebenheiten bedeutete der Einsatz eine große Herausforderung für die Hilfskräfte. Ein Feuerwehrmann zog sich leichte Schnittverletzungen zu. Mittels Sirene wurden kurz nach zwei Uhr zahlreiche Einsatzkräfte aus der Region in Bewegung gesetzt. Als diese eintrafen, stand das Einfamilienhaus bereits in Vollbrand.

In der Nacht zum Sonntag ist ein Wohnhaus in Schlüchtern-Herolz komplett bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Großer Einsatz zahlreicher Kräfte. Ausführlicher Bericht folgt.

Die Eltern der Kita Herolz „Kinzigbachfrösche lauschten gespannt den Worten von Susanne Kohlhepp und Margarethe Rohnke, beide Malteser Hilfsdienst (mittig), zum Thema Kindertrauer. Die beiden Expertinnen wurden von der Kitaleiterin Yvonne Koschella (Dritte von links) sowie Yvonne Ackermann (Fünfte von links), Gebietsleiterin Stadt Schlüchtern, eingeladen. Foto: Malteser Hilfsdienst e.V. Schlüchtern

„Kinder spüren, wenn etwas nicht stimmt, wenn wir nicht mit ihnen sprechen, fühlen sie sich ausgeschlossen. Die Vorstellungen über Sterben und Tod sind bei Kindern altersabhängig, sie begreifen Endgültigkeit anders – Kinder trauern anders“, berichtet Margarethe Rohnke, zertifizierte Trauerbegleiterin für Erwachsene und Kinder sowie Jugendtrauer bei den Maltesern im Bistum Fulda.

Freuen sich auf die neue Brücke: Verantwortliche des Projekts zusammen mit Bürgermeister Matthias Möller (Mitte, parteilos), Marc Lotz (Dritter von links), zuständig für die Unterhaltung der städtischen Liegenschaften, und Yvonne Koschella (links), Leiterin des Kindergartens Herolz. Foto: Stadt Schlüchtern

Brücken bauen – das macht die Stadt Schlüchtern derzeit ganz konkret im Stadtteil Herolz. Im Bereich „Am Sportplatz“ wird die Überquerung der Kinzig komplett erneuert. Die Kosten hierfür sind mit rund 200000 Euro veranschlagt.

An der L 3180 zwischen Schlüchtern/Herolz und dem Sinntaler Ortsteil Sannerz muss die vorhandene Hangstützwand saniert werden. Hierfür muss die Fahrbahn für die Dauer von ca. zwei Wochen halbseitig gesperrt werden. Der Verkehr wird währendessen mittels Baustellenampeln wechselseitig am Arbeitsbereich vorbeigeführt. Die Ampeln sind verkehrsabhänig gesteuert. Wartezeiten sind dennoch nicht gänzlich auszuschließen.

SPD-Landtagskandidat Rainer Schreiber nahm am jüngsten Treffen der Anliegerinnen und Anlieger der Durchgangsstraßen in Herolz teil, um darauf aufmerksam zu machen, dass die angestrebte Verkehrseinhegung für Herolz keineswegs abgeschlossen sei: „Es ist eine unerledigte Angelegenheit“, so Rudi Mihm, Sprecher der Bürgerallianz „Herolz wehr sich gegen Lärm und Raserei."

Banner an der L 3180: Lärmspot mit ca 10 000 Fahrzeugen pro Tag.

"Der Blitzer an der Schule im Schlüchterner Stadtteil Herolz, der vor einem Jahr installiert wurde und nun seit einigen Wochen  nun zwischen 7 und 17 Uhr aktiv ist (vorher nur bis 14 Uhr), hat zu einer gewissen Beruhigung der Verkehrssituation im Ortskern gebracht. Das ist offenbar eine vielseits geäußerte Meinung im Stadtteil und darüber hinaus. Doch die Bürger fragen uns, warum der Blitzer danach nicht mehr 'aktiv' sein darf?", so die Anlieger- und Bürger-Allianz in einer Pressemitteilung.

Am frühen Freitagmorgen, gegen 3.30 Uhr, meldete sich ein Verkehrsteilnehmer bei der Polizei und teilte mit, dass eine Person auf der Brückenauer Straße (Landesstraße 3180) in Herolz zwischen Schlüchtern und Herloz offensichtlich bewusst verschiedene Straßen- und Umleitungsschilder mittig auf die Fahrbahn stelle. Der Mitteiler sei soeben beinahe selbst in ein Schild hineingefahren.

Bei einem schweren Verkehrsunfall bei Schlüchtern sind am Mittwoch gegen 16.10 Uhr zwei Menschen getötet und vier weitere schwer verletzt worden. Zu der Katastrophe kam es auf der Landstraße von Herolz Richtung Sinntal. Ein Pkw der Marke Seat, besetzt mit zwei Männern, befuhr die L 3180 in Richtung Sannerz. Auf einem geraden Abschnitt der Strecke setzte der 58-jährige Fahrer aus dem Sinntal dann zum Überholen eines vorausfahrenden Lastwagens an.

Als Auftakt für erforderliche Bemühungen, sich auch mit den laufenden Entwicklungen auf Bundestagsebene für größere örtliche Flexibilität für verkehrsbeschränkende Maßnahmen zu informieren, trafen jüngst Rudi Mihm und Wolfgang Rink als Vertreter der Herolzer Bürger- Allianz mit dem Bundestagsabgeordneten Jürgen Lenders (FDP) in dessen Wahlkreisbüro in Fulda zusammen.

Bürgermeister Matthias Möller (parteilos) ist stinkesauer. In Sachen Verkehrsberuhigung Durchfahrt Herolz (über 10000 Fahrzeuge pro Tag)  hat er sich in den vergangenen Jahren redlich bemüht, den Bürgerinnen und Bürgern des Ortsteils zu helfen.

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