Markus Hofmann positioniert sich zur Lärmbelastung in Herolz

Herolz
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Mit Verwunderung nahm Markus Hofmann (MdL, Bündnis 90/ Die Grünen) die scharfe Rhetorik von Heinz Lotz (SPD) in Bezug zur Lärmbelastung in Herolz zur Kenntnis (wir berichteten).

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„Als regional zuständiger Abgeordneter wurde ich von der Allianz gegen Lärm und Raserei eingeladen und ich nahm den Termin gerne wahr. Um beurteilen zu können, muss ich vor Ort gewesen sein.“ Bevor man passive Schallschutzmaßnahmen in Betracht ziehe, sollte man zuerst die aktive Schallursache, also den Auto- und LKW-Verkehrslärm reduzieren. Das könne man einfach mit Geschwindigkeitsbeschränkungen und durch mehr Kontrollen erreichen. Den Hinweis, man solle in die Hände spucken, gerade mit Hinblick auf Wiesbaden, findet Hofmann spannend, denn gerade in der Landeshauptstadt wird derzeit unter einem SPD-Bürgermeister und einem Grünen Verkehrsdezernenten ein Pilotprojekt zur Lärmreduzierung durch reduzierte Höchstgeschwindigkeiten gestartet. Das müsste Heinz Lotz eigentlich wissen, so Hofmann weiter. Der Grüne Abgeordnete legt nach: „Aktiver Lärmschutz durch Geschwindigkeitsreduzierung wäre für eine Kommune deutlich einfacher, wenn die Straßenverkehrsordnung, die eine Bundesrechtsverordnung ist, angepasst würde. Hier hatte die SPD jahrelang Gelegenheit, sich auf Bundesebene dafür stark zu machen. Diese Sachkenntnis muss man von Herrn Lotz erwarten.“

Geschwindigkeitsreduzierungen sind derzeit im Rahmen der Straßenverkehrsordnung nur sehr eingeschränkt möglich. Markus Hofmann fordert deshalb: „Die Straßenverkehrsordnung muss dahingehend erweitert werden, dass Kommunen selbst bestimmen können, innerörtlich das Tempo aus Lärmschutzgründen oder zur Gefahrenabwehr zu reduzieren.“ Bis dahin müssten Kommunen den Mut haben, im aktuell möglichen Rahmen, selbst das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen. Pilotprojekte gäbe es bisher nur im urbanen Raum, aber auch der ländliche Raum brauche Lösungen. Die Stadt Schlüchtern sollte diesen Weg gehen, empfiehlt Hofmann.



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