VORSPRUNG - Anruf genuegt

Nun stand erneut ein Konzert für die ersten und zweiten Klassen an, um der eigenen Familie zu zeigen, was inzwischen gelernt wurde. Das Projekt ist durch freiwillige Spenden der Eltern finanziert, der Spielraum wird jedoch geringer. Klassenlehrerin Doris Issig begrüßte stellvertretend für den verhinderten Schulleiter Björn Bär die Familien und wies darauf hin, dass man in diesem Jahr mehr Ruhe und Konzentration in das JeKi-Konzert bringen wolle und der Förderverein daher den Stand mit dem Kuchen und den Getränken in den Außenbereich verlegt habe.

Christoph Roßbach von der Musikschule hatte mit seinen Kolleginnen und Kollegen unter Einbeziehung der Klassenlehrerinnen der ersten Klassen das Konzert in der Schulturnhalle organisiert. Die Jüngsten begannen und ließen unter Einbeziehung elementarer Percussion zur „Geisterstunde“ Knochen klappern und Türen schlagen.

Im zweiten JeKi-Jahr ist in kleinen Gruppen das Erlernen eines selbst gewählten Instrumentes vorgesehen. Angekündigt wurde zunächst die Querflötengruppe der 2. Klassen unter Leitung von Heike Reinking. Die Gruppe aus sieben Kindern musizierte sehr konzentriert „Merrily we roll along“ und „Kuckuck, sag mir doch“. Zehn Gitarrenkinder unter der Leitung von Christoph Roßbach schlossen sich an mit „Regentropfen“ und begleiteten sich selbst beim Lied „A wie Affe“, sowie dem „Lied vom Essen“. Es folgte die Gruppe der Blechbläser, die Roman Mixa vorstellte. „Schneck im Haus“, „Der große Elefant“ und „Fröhlich segeln wir entlang“ gaben drei Trompeten und zwei Posaunen zum Besten. Dann stellten acht Tanz-AG-Kinder unter Einstudierung von Tanja Galler-Vogt ein gemeinsam entwickeltes Tanzstück unter dem Titel „Zum Leben erwacht“ zu „Silent All These Years“ von Tori Amos vor.

Nach kleiner Pause setzten fünf Geigenkinder unter der Leitung von Annette Wildenhues mit „Ein Schneider fing ‘ne Maus“ das Konzert fort. Die vierzehn Kinder zählende Trommelgruppe der zweiten Klassen spielte zum Abschluss der Instrumentalbeiträge „Hey, hey, hört mal her“. Bemerkenswert, wie gut und diszipliniert das Vortragsstück unter Leitung von Christoph Roßbach funktionierte. Zwei Flötistinnen höherer Klassen, die bereits Querflötenunterricht nehmen, präsentierten gemeinsam mit ihrer Lehrerin Heike Reinking zum Ende des Konzertes zwei Stücke. Danach versammelten sich die Erstklässler noch einmal um das neuseeländische Lied „Jepo i tai tai e“ inklusive Körperpercussion zu präsentieren.

Doris Issig und Musikschulleiter Christoph Möller bedankten sich für die Unterstützung und warben um weitere Spenden der Eltern für das JeKi-Projekt.

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