Spielsaison 1972: der SV Kilianstädten wird Meister im Fußballkreis Hanau. Die Mannschaft: eine eingeschworene Gemeinschaft – eine Ursache für den Titelgewinn. Freundschaften, auch zwischen den Familien und abseits der Sportanlagen verband die Truppe. Leider zerfiel diese danach recht schnell, berufliche Gründe waren die Hauptursache.


Beim intensiven Erinnerungsaustausch im Schatten der Zugspitze gebar die Idee: Wiedersehen der Mannschaft an alter Wirkungsstätte. Tatsächlich schaffte es Helmut, 7 weitere Kicker von damals zu einem Familientreff auf der Sportanlage zu aktivieren. Voll sichtlichem Stolz streiften sich die Altfußballer das Trikot „ihres“ SVK zu einem Mannschaftsfoto über, obwohl das gute Stück auch hier und da zwickte…
Tolle Rahmenbedingungen schafften die Voraussetzungen für eine tolle Wiedersehensfeier: die Senioren kickten gleich nebenan, Petrus gab das Seinige hinzu. Hessische Spezialitäten gehörten zum Pflichtprogramm: der Bembel thronte auf dem Tisch, die rein hessische Rindswurst lieferte die Grillhütte. Nicht ganz ohne Wehmut sagte man sich in den Abendstunden „Lebewohl“ – natürlich mit dem Versprechen: „Des war so schee, des mache mer widder“...
Foto: Meistermannschaft 1972, Freunde fürs Leben (von links) Alfred Schultz, Günther (Poldi) Sälzer, Jürgen Heil, Hermann Loos, Helmut Wagner, Karl Heinz Henkel, Kurt Stüttel. Es fehlt: Robert Lind.
Foto: Familientreff mit passendem Hintergrund und hessischen Spezialitäten.
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