Kindergartenkinder begeistert von der Feuerwehr

Kilianstädten
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Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen - seit 1841 erklingt dieses wohlbekannte Weihnachtslied zur Festzeit in den heimischen Wohnzimmern.

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Obwohl heutzutage sichere LED-Lichterquellen das geschmückte Bäumchen, den Adventskalender und das vorweihnachtliche Gesteck schmücken, gehört das wächserne Kerzchen mit seinem heimeligen Flackerlicht bis dato „dazu“. Faszinierend gerade für die kleinen Familienmitglieder im Vorschulalter, einmal heimlich zu probieren, wie man so ein wahnsinnig faszinierendes Flämmchen zum Lodern bekommt, ohne das Mama und Papa stören - ein enormes Gefahrenpotential im heimischen Umfeld.

Ein willkommener Anlass für die Kindergruppe „Waldriesen“ der Kilianstädter Kindertagesstätte „Waldwiese“, ihre Feuerwehr zu einer Unterrichtseinheit im Rahmen der Brandschutzerziehung zu besuchen. Alle Jahre wieder und öfter findet diese Ausbildung statt. Die Waldriesen gehören schon zur Stammkundschaft, zumal ja das Mitglied der Abteilung „Brandschutzerziehung und -aufklärung“ der Schönecker Feuerwehr, Melanie Haas auch zu den Erzieherinnen gehört.

Aufgrund der hohen Kinderzahl aufgeteilt in zwei Gruppen, marschieren die Waldriesen Hand in Hand zum faszinierenden Feuerwehrhaus. Melli wartet schon, in ungewohnter Schutzkleidung. Eindrucksvoll führt sie den staunenden Zuschauern vor, wie das denn nun geht, so ein Hölzchen richtig zu entzünden: immer vom Körper weg und vor allen Dingen: nie ohne Mama oder Papa. Ganz erstaunte Augen folgen den Demonstrationen von Melli, als sie demonstriert, was denn alles in so einem Kinderzimmer brennt: Papier und Holz, das kennt man ja, aber dass die bunten Bauklötzchen und die Spielmobilmännchen auch in Flammen aufgehen können, das kann man nicht doch nicht ahnen.

Was machen denn die jungen Herrschaften, wenn sie mal kurz alleine zuhause sind und wirklich etwas anfängt zu brennen, oder man aus dem Fenster schaut und draußen passiert ein Unfall, oder Nachbars Kätzchen kommt nicht vom Baum? Richtig, die Feuerwehr rufen. Wie man das ganz einfach mit dem altmodischen Telefon oder dem Handy macht, erklärt und demonstriert Melli an einer Telefonanlage: die 112 wählen und dem Mann am anderen Ende die erforderlichen Angaben mitteilen.

Wenn´s in meinem Zimmer brennt, darf ich mich nicht im Schrank verstecken, erzählt Melli, obwohl ich solche Angst habe. Sie zeigt, wie die Feuerwehr Betroffene mittels Fluchthaube in Sicherheit bringt. So viel Bildung macht denn doch neugierig; was machen denn die großen Feuerwehrleute so, wenn sie alarmiert werden, was für komische Sachen sie tragen müssen, wenn sie Feuer bekämpfen oder Maske und Atemflasche wie ein Taucher tragen, wenn sie in ein brennendes Haus gehen.

Zum Abschluss und Höhepunkt führte Melli die gespannten Besucher durch das riesige Feuerwehrhaus mit seinen geheimnisvollen Räumlichkeiten und den vielen riesigen roten Autos mit dem blauen Licht auf dem Dach. Melli verstand die bittenden Blicke. Die Kinder und Betreuerinnen durften selbstverständlich im Einsatzfahrzeug Platz nehmen. Um es mit Grisu, dem kleinen Drachen zu sagen: „Ich will Feuerwehrmann werden.“

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