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Über allen Aktivitäten hing noch das Damokles-Schwert der Corona-Pandemie, dem das Organisationskonzept für den Reparaturbetrieb Rechnung tragen musste. So war für die Besucher/innen zu den jeweiligen Öffnungsterminen am Samstag eine Voranmeldung erforderlich, um auf dem Werkstattgelände die Einhaltung der Abstandsregeln sicherzustellen. Es ergaben sich aus diesem Verfahren sogar positive Effekte: Die Wartezeiten für die Kundschaft waren wesentlich kürzer und besser kalkulierbar, die Arbeit des ehrenamtlichen Werkstattpersonals erfolgte entspannter und effizienter. Folgerichtig soll dieser Modus unabhängig von der weiteren Corona-Entwicklung auch künftig beibehalten werden. Seit dem Frühjahr wurde vor allem an den ersten Samstagen der Monate März bis November gearbeitet; darüber hinaus aber auch an den jeweils darauffolgenden Dienstagen, um Überhänge und Problemfälle abzuarbeiten.

Ursprünglich als Projekt des AK Asyl ins Leben gerufen, hat sich die Fahrradwerkstatt inzwischen als eine Fachabteilung dem Repair Cafe´ Schöneck angeschlossen und beschränkt sich nicht mehr ausschließlich auf die Zielgruppe Flüchtlinge, sondern steht prinzipiell allen Schönecker/innen offen, die Hilfe bei der Wartung oder der Behebung kleinerer Defekte an ihrem Fahrrad suchen, vorzugsweise auch mit eigenem Zutun. Insofern muss betont werden, dass sich die Werkstatt in keiner Weise als Konkurrenz zu dem ortsansässigen Fachbetrieb versteht, sondern lediglich im niederschwelligen Wartungs- und Reparatur-Level, d.h. im Beriech von Bagatell-Schäden betrieben wird. Darüber hinaus fungiert die Werkstatt auch als Umschlagplatz für gebrauchte Fahrräder. Wer seinen Keller oder seine Garage von einem überflüssig gewordenen Fahrrad befreien möchte, kann es hier noch einer sinnvollen Verwendung als Spende zuführen. Nach der Überholung in der Werkstatt können solche Räder dann an solche Interessierten abgegeben werden, die auf ein preiswertes, aber voll funktionstüchtiges Vehikel angewiesen sind.

Darüber hinaus sehen sich die Mitarbeitenden des Werkstatt-Projekts auch bei den wichtigen Themen „Klimarettung“ und Verkehrswende in einer Mitverantwortung. Die Spatzen pfeifen es von den Dächern, dass dem Radverkehr im Bereich Nahmobilität eine herausragende Bedeutung zukommt. Damit liegt ein Betrieb, der sich an der Beseitigung der zahlreichen Hürden zur Teilnahme am Radverkehr beteiligt, voll im Trend. Sowohl am Fahrradtag auf der Hohen Straße Anfang September als auch bei der Fahrrad- und Klima-Demo am 24.09.21 beteiligten sich Angehörige des Werkstatt-Teams. Auch künftig sollen Aktivitäten in diesem Bereich tatkräftig unterstützt werden, insbesondere die Projekte der Gruppe „Schöneck For Future“.

Die Gemeinde Schöneck fördert das Werkstattprojekt nicht nur, indem sie den Raum für die provisorische Werkstatt zur Verfügung stellt, sondern auch durch personelle Unterstützung aus der Verwaltung: Frau G. Firnges und Herr R. Ottenheim fungieren im Rathaus als Kontakt- und Ansprechpartner für alle Angelegenheiten zum Betrieb der Fahrradwerkstatt. Größter Wunsch der Werkstatt-Teams für die nähere Zukunft ist der Umzug in geeignete Räumlichkeiten. Das derzeitige Provisorium in Kilianstädten erschwert aus verschiedenen Gründen die Arbeit aller Beteiligten in kaum zumutbarer Weise. Wer helfen könnte, eine geeignete Alternative zu finden, würde einen unschätzbaren Beitrag zu einer gedeihlichen Zukunft des Projekts leisten. Schöneck braucht die Fahrradwerkstatt und die Werkstatt braucht Schöneck! Die Fahrradwerkstatt Schöneck macht jetzt Winterpause. Der erste Termin im neuen Jahr ist geplant für Samstag, den 05.03.2022 von 10:00 – 13:00 Uhr.



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