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Das vom Land Hessen geförderte Projekt um Landwirt Erhard Schmidt begann im Mai in Zusammenarbeit mit dem Landschaftspflegeverband Main-Kinzig-Kreis sowie zahlreichen Expertinnen und Experten der Wildbienenwelt. In den Sommermonaten wurden Flächen mit verschiedenen Blühmischungen auf Wildbienenvorkommen untersucht. Anhand der Ergebnisse wird nun ein Wildbienenschutzkonzept für die Agrarförderung erarbeitet. Hierbei kommt es auf eine geeignete Blühmischung, die Schaffung und den Erhalt der Nistmöglichkeiten auf kleinem Raum und die Vernetzung verschiedener Areale an.

„Teil dieser Vernetzung können und müssen aber auch private Flächen sein“, betont Johanna Hepp, die beim Landschaftspflegeverband für die Koordination des Projektes „Wildbienen Netzwerk Agrarlandschaft“ (WibiNA) verantwortlich ist. „Der eigene Garten bietet unzählige Möglichkeiten, um den teilweise stark gefährdeten Insekten zur Hilfe zu eilen“. Durch die Pflanzung heimischer Gewächse, die über die gesamte Vegetationsperiode Nahrung für die Tiere liefern, die Bereitstellung von Totholz oder Erdhügeln für die Eiablage oder einfach selteneres Mähen könne viel erreicht werden.

Um diese und viele weitere Möglichkeiten aufzuzeigen, wird ein Gartengrundstück am Rande Kilianstädtens Schritt für Schritt zum Wildbienen-Paradies angelegt. Bei einem Flächenbesichtigungstermin am 7. Dezember haben der Umweltberater Jörg Reichelt, der Obst- und Gartenbauverein und die Streuobstfreunde Schöneck sowie weitere Ehrenamtliche ihr Interesse bekundet. Auch die Kindertagesstätte „Waldwiese“ und die Evangelische Kindertagesstätte „Goldregen“ sind voller Tatendrang zu dem Termin erschienen. Für die Kinder bietet sich hier für die kommenden Jahre die wunderbare Gelegenheit praktischen Naturschutz zu erlernen und selbst zu gestalten. Der Garten soll ein Ort der Begegnung sein, ein „grünes Klassenzimmer“ für Groß und Klein. Zusammen mit Fachleuten wird nun in den nächsten Wochen ein Konzept erarbeitet, um die einzelnen Ideen und Elemente zusammenzufügen und einen Finanzierungsrahmen zu finden.

Der Landschaftspflegeverband freut sich über weitere Interessierte, die Lust haben mitzuwirken.

Kontakt:
WibiNA- Wildbienen Netzwerk Agrarlandschaft
Johanna Hepp
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Mobil: 0178 1002108

Foto (von links): Sabine Kilb-Treitz (Leitung Kindertagesstätte Waldwiese), Johanna Hepp (Projektkoordination WibiNA, LPV), Hildegard Kettler (Gemeindevertretung), Dr. Eva Distler (Dipl.-Biologin LPV) und Jörg Reichelt (Umweltberater der Gemeinde Schöneck).



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